Frust statt Pokallust bei der VSG Altglienicke: Der Nordost-Regionalligist hatte sich nach dem Landespokalsieg gegen den BFC Dynamo (2:1 n.V.) auf die erste Runde im DFB-Pokal gefreut. Doch die Auslosung bescherte dem Verein mit dem VfL Wolfsburg nur einen Bundesliga-Absteiger als Gegner. Zudem darf die Mannschaft am Montag, den 24. August (18 Uhr), nicht in ihrer Wahlheimat Fürstenwalde antreten.
DFB-Vorgaben verhindern Spiel in Fürstenwalde
Johannes Manske (26), VSG-Geschäftsleitung Strategie und Vereinsentwicklung, erklärt: „Fürstenwalde war unser Wunschort für diese Partie. Die DFB-Infrastrukturvorgaben für den Pokal geben bei der Spielfeldgröße aber einen klaren Rahmen vor – das geforderte Mindestmaß von 105 Metern Länge wird dort nicht erreicht.“ Die Spree-Arena in Fürstenwalde bietet Platz für 8000 Zuschauer, erfüllt jedoch nicht die Pokalauflagen.
Ausweichort: Amateurstadion von Hertha BSC
Stattdessen muss die VSG ins Amateurstadion von Hertha BSC im Berliner Olympiapark ausweichen. Manske: „Mit dem Stadion auf dem Wurfplatz haben wir einen Spielort gefunden, der uns rundum überzeugt und beste Bedingungen für unser Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg bietet. Ein großer Dank geht an die Senatsverwaltung, den Olympiapark und an Hertha BSC für die starke Unterstützung.“
VSG-Berater Torsten Mattuschka kritisiert Pokal-Posse
Der Verein war erst im Sommer 2025 nach Fürstenwalde ausgewichen, da es in Berlin kein geeignetes Stadion gibt. Nun zeigt der DFB dem Spielort die Rote Karte. Torsten Mattuschka (45), sportlicher Berater der VSG und Union-Ikone, zeigt sich empört: „So ist Deutschland, dass wir uns darüber Gedanken machen. Deswegen steht unser Fußball genau da, wo er steht.“



