WM mit 48 Teams: 891 Neulinge bei Rekord-Teilnehmerfeld
WM mit 48 Teams: 891 Neulinge bei Rekordfeld

Die Fußball-Weltmeisterschaft in diesem Jahr wird mit einem Rekord-Teilnehmerfeld aufwarten. Erstmals nehmen 48 Mannschaften an dem Turnier teil, das in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird. Dies führt zu einer beispiellosen Anzahl von Spielern: Insgesamt wurden 1.248 Profis für das XXL-Turnier nominiert. Davon erleben 891 Akteure ihre WM-Premiere. Diese Zahl unterstreicht die enorme Ausweitung des Teilnehmerkreises.

Rekordverdächtige Teilnehmerzahlen

Die Aufstockung auf 48 Teams hat nicht nur die Anzahl der Spiele erhöht, sondern auch die Vielfalt der Spieler. Während viele Neulinge dabei sind, gibt es auch erfahrene Veteranen. Ein prominentes Trio ist bereits zum sechsten Mal bei einer Endrunde dabei: die ehemaligen Weltfußballer Lionel Messi (Argentinien) und Cristiano Ronaldo (Portugal) sowie Mexikos Torwartlegende Guillermo Ochoa. Diese drei Spieler haben bereits zahlreiche WM-Turniere erlebt und sind nun erneut Teil des Geschehens.

Ältester und jüngster Spieler

Der älteste Spieler des Turniers ist der schottische Torhüter Craig Gordon mit 43 Jahren. Auf der anderen Seite steht der jüngste Teilnehmer: Gilberto Mora aus Mexiko, der erst 17 Jahre alt ist. Insgesamt sind 22 Spieler zu Turnierbeginn am 11. Juni unter 20 Jahre alt, während sieben Profis bereits 40 oder älter sind. Zu den älteren Spielern zählt auch Deutschlands Rekord-Nationaltorhüter Manuel Neuer, der ebenfalls die Altersgrenze von 40 Jahren überschritten hat.

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Erfahrenster Trainer: Carlos Queiroz

Ghana hat den erfahrensten WM-Trainer: Carlos Queiroz aus Portugal. Er ist erst der zweite Fußball-Lehrer nach Bora Milotinovic (1986–2002), der zum fünften Mal in Folge bei einer WM dabei ist. Queiroz war bereits bei den Turnieren mit Portugal (2010) und Iran (2014, 2018, 2022) vertreten. Dieses Mal betreut er das Nationalteam aus Ghana. Seine Erfahrung wird für die afrikanische Mannschaft von großem Wert sein.

Legionäre und Heimatverbundene

Ausschließlich mit Legionären treten gleich sechs Mannschaften bei der WM an: Kap Verde, DR Kongo, Curaçao, Senegal, Uruguay und die Elfenbeinküste. Diese Teams setzen ausnahmslos auf Spieler, die in ausländischen Ligen ihr Geld verdienen. Ganz anders sieht es bei Katar und Saudi-Arabien aus. Von den 26 WM-Fahrern spielen jeweils 25 im eigenen Land. Dies zeigt die unterschiedlichen Strategien der Nationen bei der Zusammenstellung ihrer Kader.

Die WM verspricht also nicht nur sportliche Spitzenleistungen, sondern auch eine beeindruckende Vielfalt an Spielern und Geschichten. Mit 1.248 nominierten Profis wird dieses Turnier in die Geschichte eingehen.

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