WM vorzeitig beendet: Schiri Felix Zwayer hat Quartier verlassen
WM vorzeitig beendet: Felix Zwayer hat Quartier verlassen

Für den deutschen Top-Schiedsrichter Felix Zwayer (45) ist die Weltmeisterschaft 2026 vorzeitig beendet. Nach zwei Einsätzen in der Gruppenphase hat der Berliner das Schiedsrichter-Quartier in den USA bereits verlassen, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) auf Anfrage bestätigte. Zwayer wird am Finalwochenende kein weiteres Spiel leiten.

Zwayers WM-Einsätze und Leistung

Zwayer leitete bei der WM den zweiten Auftritt des Gastgebers USA gegen Australien (2:0) sowie das Duell Demokratische Republik Kongo gegen Usbekistan (3:1). In beiden Partien zeigte der 45-Jährige eine starke Leistung. Allerdings fiel er bei seinem ersten Einsatz in Seattle durch einen Krampf in der Nachspielzeit auf. Er ging zu Boden, woraufhin sofort ein Arzt auf den Rasen eilte, um ihm zu helfen. Zwayer konnte das Spiel jedoch zu Ende bringen.

Bastian Dankert noch im Rennen

Im Gegensatz zu Zwayer ist Bastian Dankert (46) noch nicht abgereist. Der Videoschiedsrichter darf sich Hoffnungen auf einen Einsatz im WM-Finale am Sonntag machen. Laut übereinstimmenden Medienberichten sind noch 13 Referees im Quartier der FIFA verblieben.

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Schiedsrichter für die Halbfinals

Für das Halbfinale Spanien gegen Frankreich an diesem Dienstag (21 Uhr, ZDF und Magenta TV) in Arlington bei Dallas wurde Iván Barton aus El Salvador als Schiedsrichter ausgewählt. Barton wurde bekannt, als seine Durchsage und der Platzverweis wegen Hand-vor-den-Mund-Haltens viral gingen. Der Satz „Decision is: Red Card!“ wurde sogar zu einem Techno-Hit. Ismail Elfath aus dem Gastgeberland USA wird das zweite Halbfinale England gegen Argentinien am Mittwoch in Atlanta leiten.

Mögliche Final-Schiedsrichter

Zieht Argentinien ins Finale ein, würden die Schiedsrichter aus Europa und Südamerika entfallen. Top-Kandidat wäre dann Alireza Faghani, der für Australien pfeift. Kommt es zu einem Duell zweier Teams aus Europa, kämen auch der Slowene Slavko Vincic oder Szymon Marciniak aus Polen infrage.

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