Ein brisanter Transfer im deutschen Handball-Nachwuchs: Avid Machulla, der 16-jährige Sohn von Maik Machulla, wechselt Ende Juli von der Jugend der Rhein-Neckar Löwen zur TSV Burgdorf. Der Nachwuchsspieler, der bereits über zwei Meter groß ist, wird in eine Wohngemeinschaft nach Hannover ziehen und dort in Hemmingen sein Fachabitur fortsetzen.
Vater Maik Machulla – eine Handball-Größe
Maik Machulla (49) ist im deutschen Handball kein Unbekannter. Als Spieler feierte er unter anderem die Meisterschaft mit dem SC Magdeburg. Als Trainer führte er die SG Flensburg-Handewitt zu den letzten beiden Titeln in der Opel Handball-Bundesliga. Seit Sommer 2025 coacht er die Rhein-Neckar Löwen. Nun rückt sein Sohn in den Fokus.
Wechsel nach Burgdorf: Ein kurioser Kreis schließt sich
Avid Machulla spielte bislang im Nachwuchs der Löwen. Mit dem Wechsel zur TSV Burgdorf, dem Stammverein des Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf, kommt er in die U19-Mannschaft, die auch in der kommenden Saison eine wichtige Rolle in der Junioren-Bundesliga spielen dürfte. Burgdorfs Nachwuchskoordinator Heidmar Felixson, zugleich Co-Trainer von Juan Carlos Pastor, lobt: „Das ist ein sehr spannender, junger Spieler. Nicht nur wegen seiner körperlichen Voraussetzungen.“
Durch den Wechsel ergibt sich eine interessante Verbindung: In Burgdorf spielt auch Noah Bult, ebenfalls Jahrgang 2010. Noah ist der Sohn von Mark Bult, dem aktuellen Trainer des Zweitligisten HSG Nordhorn-Lingen. Mark Bult war zuvor Co-Trainer bei der SG Flensburg-Handewitt – unter Maik Machulla bis Frühling 2023.
Gegner in der Junioren-Bundesliga
In der Nordstaffel der U19-Bundesliga trifft die TSV Burgdorf unter anderem auf die Füchse Berlin, den SC Magdeburg, den THW Kiel, die SG Flensburg-Handewitt, den HSV Hamburg, den TV Bissendorf-Holte, TuSEM Essen, VfL Eintracht Hagen und den 1. VfL Potsdam.



