Der bislang größte Erfolg in der Karriere von Alexander Zverev ist der Olympiasieg 2021 in Tokio. Eintauschen will er ihn gegen nichts auf der Welt – auch nicht gegen seinen Sehnsuchts-Titel. Bei der Pressekonferenz nach dem Halbfinaleinzug bei den French Open fiel die Antwort des deutschen Tennisstars auf die Frage, ob er sein Olympia-Gold gegen einen Grand-Slam-Titel eintauschen würde, eindeutig aus: „Keine Chance“, sagte der 29-Jährige ohne Zögern.
Warum Olympia-Gold für Zverev unantastbar ist
Zverev erklärte auch, warum die Goldmedaille für ihn so besonders ist. „Für mich ist die Goldmedaille am schwierigsten zu gewinnen, denn du bekommst nur alle vier Jahre die Chance. Es ist deswegen so besonders, weil es so wenig Leute geschafft haben“, meinte der Olympiasieger von 2021. „Ich denke, du tust es für dein Land, du tust es für die Leute zu Hause. Deswegen würde ich niemals meine Goldmedaille für irgendwas eintauschen.“ Allerdings fügte der Hamburger lächelnd hinzu: „Ich hätte nichts dagegen, auch noch ein paar Dinge meiner Liste hinzuzufügen.“
Zverev als großer Titelfavorit in Paris
Einen Grand-Slam-Turniersieg hat Zverev bislang nicht vorzuweisen. Doch bei den diesjährigen French Open in Paris stehen die Chancen sehr gut, nachdem die größten Konkurrenten Jannik Sinner und Novak Djokovic bereits ausgeschieden sind und Titelverteidiger Carlos Alcaraz verletzungsbedingt erst gar nicht angetreten ist. Die Atmosphäre in Roland Garros ist elektrisierend, und die Fans fiebern mit dem Deutschen mit. Sollte Zverev tatsächlich seinen ersten Grand-Slam-Titel holen, wäre dies ein weiterer Meilenstein in seiner ohnehin schon beeindruckenden Karriere. Doch egal, wie das Turnier endet: Seine Goldmedaille von Tokio bleibt für ihn unantastbar.



