Die Regatten der internationalen Segelsportveranstaltung Travemünder Woche sind abgeschlossen. Mehr als 1.600 Seglerinnen und Segler hatten seit dem 17. Juli an den Wettfahrten in der Lübecker Bucht teilgenommen, wie ein Sprecher der Veranstaltung mitteilte. Die Windbedingungen seien gut gewesen, es habe leichten, mäßigen und starken Wind gegeben, sodass die Teilnehmer gefordert worden seien.
Höhepunkt zum Abschluss: Feuerwerk geplant
Parallel zu den Regatten fand ein Volksfest im Lübecker Seebad Travemünde statt, das in der Nacht zu Montag um 23.00 Uhr enden sollte. Geplant war ein rund viertelstündiges Feuerwerk als krönender Abschluss. Die Veranstalter hatten vorab mit ungefähr 600.000 Besuchern gerechnet. Der Sprecher sagte am Sonntag, er gehe davon aus, dass sich die Zahl in diesem Bereich bewegen werde. Das Wetter sei überwiegend gut gewesen; oft habe die Sonne geschienen, nur gelegentlich habe es geregnet.
Teilnehmer und Bedingungen
Die Travemünder Woche zog in diesem Jahr erneut zahlreiche Segelsportbegeisterte an. Die Wettfahrten erstreckten sich über zehn Tage und boten eine Vielzahl von Klassen und Wertungen. Die guten Windverhältnisse trugen zu spannenden Regatten bei, bei denen sowohl erfahrene als auch junge Segler ihr Können unter Beweis stellten.
Historischer Hintergrund
Hauptveranstalter der 137. Travemünder Woche ist der Lübecker Yacht-Club, der den Angaben zufolge nach einem Aufruf von Kaiser Wilhelm II. im Jahr 1898 gegründet wurde. Mitveranstalter sind die Stadt Lübeck, der Norddeutsche Regatta-Verein aus Hamburg sowie Yacht-Clubs aus Zürich und Berlin. Die Veranstaltung zählt zu den traditionsreichsten Segelsportevents in Deutschland und lockt jedes Jahr Segler und Besucher aus dem In- und Ausland an.



