Apple Music wird teurer: Preise in Deutschland steigen
Apple Music wird teurer: Preise in Deutschland steigen

Der Musik-Streaming-Dienst Apple Music wird in Deutschland teurer. Wie der Technologiekonzern mitteilte, sind ab sofort alle Tarifmodelle von der Preisanhebung betroffen. Das Einzelabo steigt von 10,99 Euro auf 11,99 Euro pro Monat. Auch das Jahresabo verteuert sich von 109 Euro auf 119 Euro. Studierende zahlen künftig 6,99 Euro statt 5,99 Euro monatlich. Die deutlichste Erhöhung betrifft das Familienabo: Es kostet nun 19,99 Euro pro Monat, ein Anstieg um knapp 18 Prozent gegenüber den bisherigen 16,99 Euro.

Gründe für die Preiserhöhung

Als Grund für die Anpassung nennt Apple gestiegene Lizenzkosten für Musikrechte. Die neuen Preise gelten bei Neuabschlüssen oder Verlängerungen. Bestehende Abonnenten werden bei der nächsten Verlängerung mit den höheren Kosten konfrontiert.

Apple One bleibt vorerst stabil

Unverändert bleiben vorerst die Preise für das Bündelangebot Apple One, das Apple Music, Apple TV+, Apple Fitness+, Apple Arcade und iCloud+ umfasst. Das Einzelpaket kostet weiterhin 19,95 Euro im Monat, die Familienvariante 25,95 Euro. Allerdings hat Apple in den USA bereits Preisanpassungen für einzelne Apple-One-Tarife vorgenommen. Ob und wann eine Erhöhung nach Deutschland kommt, ist derzeit offen.

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Preiserhöhungen auch bei iCloud+

Parallel zu den Musikpreisen hat Apple in mehreren Ländern die Kosten für den Cloud-Speicher iCloud+ erhöht. Betroffen sind unter anderem die Türkei, Japan, Neuseeland, Ägypten, Vietnam, die Philippinen, Indonesien und Nigeria. Die Erhöhungen fallen je nach Tarif unterschiedlich aus, teilweise steigen die Preise um mehr als die Hälfte. Für Kunden in Deutschland gibt es aktuell keine Änderungen, eine spätere Anpassung gilt jedoch als möglich.

Hintergrund der iCloud+-Preissteigerung

Einen konkreten Grund für die höheren iCloud+-Preise nennt Apple bislang nicht. Denkbar sind Währungsanpassungen und eine weltweit hohe Nachfrage nach Speicherlösungen. Der anhaltende Hardware-Bedarf der KI-Entwicklung sorgt für eine Verknappung von Speicher und Rechenleistung, was den Druck auf die Infrastruktur vieler Anbieter erhöht. Auch Cloud-Dienste wie iCloud+ sind von dieser Entwicklung betroffen.

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