Spyder kalibriert Monitor in Rekordzeit und bringt Farben zum Strahlen
Spyder kalibriert Monitor in Rekordzeit

Der Datacolor Spyder bringt die Farben auf dem Monitor zum Strahlen – und das in Rekordzeit. Die eigentliche Kalibrierung dauert weniger als zwei Minuten, die gesamte Prozedur inklusive Vorbereitung und Einstellungen ist nach etwa 15 Minuten abgeschlossen. Das ergab ein Test des neuen Spyder-Modells, das mit verbesserten Sensoren und optimierter Software ausgestattet ist.

Warum eine Kalibrierung wichtig ist

Viele Monitore sind ab Werk zu hell eingestellt und zeigen Farben kühler, also blaustichiger, an. Auf dem Bildschirm wirkt das oft beeindruckend, doch beim Druck kommt die Ernüchterung: Fotos erscheinen zu dunkel, und die Farben wirken unnatürlich. Für Fotografen, die ihre Bilder drucken oder in Online-Portfolios präsentieren möchten, ist ein kalibrierter Monitor daher unverzichtbar.

Ein Kalibriergerät wie der Spyder misst die Farb- und Helligkeitswerte des Monitors. Die zugehörige Software errechnet daraus die passenden Korrekturwerte und erstellt ein individuelles Farbprofil. So stimmt das Bild auf dem Bildschirm exakt mit dem Druck überein.

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Schnelle Einrichtung und automatische Anpassung

Datacolor hat beim Spyder sowohl die Sensoren als auch die Software verbessert. Die Kalibrierung selbst dauert kaum zwei Minuten, und die gesamte Prozedur mit Vorbereitungen, Einstellungen und Eingaben ist nach rund einer Viertelstunde erledigt. Ein Umgebungslichtsensor sorgt dafür, dass die Einstellungen perfekt zum Licht im Raum passen. Das ist besonders praktisch, wenn man in wechselnden Lichtverhältnissen arbeitet.

Mit dem Spyder lassen sich verschiedene Monitorprofile anlegen – etwa für Tageslicht und für abgedunkelte Räume. Die Software schaltet automatisch zwischen den Profilen um, je nach aktueller Lichtsituation. So bleibt die Farbwiedergabe immer konsistent.

Deutliche Unterschiede sichtbar

Nach der Kalibrierung zeigt die Software eindrucksvoll die Unterschiede: Gesichter wirken frischer, Farben haben mehr Tiefe und wirken natürlicher. Ohne Kalibrierung kann das Ergebnis beim Druck enttäuschend aussehen. Laut Hersteller profitieren sowohl Einsteiger als auch professionelle Anwender von der verbesserten Farbgenauigkeit.

Zwei Versionen für unterschiedliche Bedürfnisse

Für den Hausgebrauch reicht der Spyder, der für rund 190 Euro erhältlich ist. Wer mehr Funktionen wünscht, greift zur SpyderPro für circa 290 Euro. Diese Version bietet mehr Detaileinstellungen und eignet sich auch für Beamer und mehrere Monitore. Damit ist sie ideal für ambitionierte Fotografen und Grafikdesigner, die höchste Präzision benötigen.

Insgesamt überzeugt der Spyder durch seine einfache Handhabung und die schnelle Kalibrierung. Er ist ein unverzichtbares Werkzeug für alle, die Wert auf farbgetreue Bilder legen – sei es für den Druck oder die digitale Präsentation.

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