BVG-App „Max“: Streit in Hamburg verzögert Millionenprojekt
BVG-App „Max“: Streit in Hamburg bremst Berliner Projekt

Die Einführung der neuen BVG-App „Max“ verzögert sich erneut – und das ausgerechnet wegen eines Streits in Hamburg. Das Millionenprojekt der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) steckt fest, und ein konkreter Termin für den Start ist weiterhin nicht in Sicht. „Mehr Unklarheit als Fortschritt“, kommentierte ein BVG-Sprecher die aktuelle Situation.

Hamburger Streit als Stolperstein

Hintergrund der Verzögerung ist ein Konflikt in der Hansestadt, der direkte Auswirkungen auf die Entwicklung der App hat. Die BVG hatte ursprünglich geplant, „Max“ als zentrale Plattform für Tickets, Fahrpläne und Echtzeitinformationen einzuführen. Doch nun blockiert ein Rechtsstreit zwischen Hamburger Verkehrsbetrieben und einem Technologiepartner die notwendigen Schnittstellen.

„Ohne die Zustimmung aus Hamburg können wir die App nicht wie geplant fertigstellen“, erklärte der BVG-Sprecher. Die genauen Details des Streits sind nicht öffentlich, doch Insider berichten von unterschiedlichen Auffassungen über Datenschutz und Kosten.

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Millionenprojekt ohne Starttermin

Die BVG hatte hohe Erwartungen an „Max“: Die App soll den Fahrgästen eine nahtlose Reiseerfahrung bieten, inklusive Buchung von Sharing-Angeboten und Abo-Verwaltung. Bislang sind bereits mehrere Millionen Euro in die Entwicklung geflossen. Doch ohne Lösung des Hamburger Konflikts bleibt der Starttermin ungewiss.

„Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Einigung, können aber noch keinen Zeitplan nennen“, so der BVG-Sprecher. Fahrgäste müssen sich weiterhin mit den bestehenden Apps und Ticketoptionen begnügen.

Auswirkungen auf den Berliner Nahverkehr

Die Verzögerung ist ein Rückschlag für die Digitalisierungsstrategie der BVG. Die App „Max“ sollte eigentlich die veralteten Systeme ablösen und den Kundenservice verbessern. Stattdessen sorgt der Streit in Hamburg nun für Frustration in Berlin. Verkehrsexperten fordern mehr Kooperation zwischen den Bundesländern, um solche Blockaden künftig zu vermeiden.

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