Die Ameisenbär-Forscherin Lydia Möcklinghoff ist tot. Sie starb am 6. Juli 2026 im Alter von 45 Jahren bei einem Flugzeugabsturz. Die Wissenschaftlerin galt als eine der wichtigsten Expertinnen für die wenig erforschten Tiere.
Eine ungewöhnliche Leidenschaft
Möcklinghoff hatte sich ihr Leben lang dem Studium der Ameisenbären verschrieben. „Sie liebte ein Tier, über das verblüffend wenig bekannt ist“, schrieb ihr Kollege Christoph Seidler in einem Nachruf. Die Biologin forschte unter anderem im Zoo Köln, wo sie 2016 mit einem Ameisenbär fotografiert wurde.
Ihre Arbeit trug wesentlich dazu bei, das Verhalten und die Lebensweise dieser Tiere besser zu verstehen. „Jenseits unseres Universums“ – so beschrieb Möcklinghoff selbst die faszinierende Welt der Ameisenbären. Sie betonte immer wieder, wie wenig die Öffentlichkeit und selbst die Wissenschaft über diese Spezies wisse.
Ein tragischer Tod
Der Flugzeugabsturz, bei dem Möcklinghoff ums Leben kam, ereignete sich am 6. Juli 2026. Die genauen Umstände des Unglücks sind noch nicht bekannt. Die Nachricht von ihrem Tod löste in der Fachwelt und darüber hinaus Bestürzung aus.
Möcklinghoff hinterlässt ein reiches wissenschaftliches Erbe. Ihre Studien und Publikationen werden als Grundlage für die weitere Erforschung der Ameisenbären dienen. Der Zoo Köln, mit dem sie eng zusammenarbeitete, würdigte ihr Engagement und ihr Fachwissen.
Ein Leben für die Forschung
Lydia Möcklinghoff war nicht nur eine leidenschaftliche Forscherin, sondern auch eine engagierte Vermittlerin ihres Wissens. Sie hielt Vorträge, schrieb Artikel und setzte sich für den Schutz der Ameisenbären in freier Wildbahn ein. Ihr plötzlicher Tod ist ein schwerer Verlust für die Zoologie und den Artenschutz.
Die Wissenschaftsgemeinde trauert um eine außergewöhnliche Kollegin, die mit ihrer Neugier und Hingabe Maßstäbe setzte. Ihr Leben und ihre Arbeit werden in Erinnerung bleiben.



