Nach 14 Jahren kehrt die österreichische Kultserie „Braunschlag“ zurück. Die neue Staffel trägt den Titel „Braunschlag 1986“ und wird als herrlich böse Abrechnung mit der Sehnsucht nach der guten alten Zeit beschrieben. Die Serie startet am 15. Juli 2026 auf HBO Max.
Die Handlung: Nostalgie mit Giftspritze
In „Braunschlag 1986“ wird die Nostalgie mit der Giftspritze verabreicht. Die Serie spielt im titelgebenden fiktiven österreichischen Dorf Braunschlag im Jahr 1986. Die Bewohner sehnen sich nach der vermeintlich besseren Vergangenheit, doch die Serie zeigt schonungslos die Schattenseiten dieser Sehnsucht auf. Regisseur David Schalko, der bereits die erste Staffel verantwortete, inszeniert eine beißende Satire auf den aktuellen Nostalgie-Trend.
Die Darsteller: Altbekannte Gesichter
Die Hauptrollen übernehmen erneut Nicholas Ofczarek als Richard Pfeisinger und Robert Palfrader als Gerri Tschach. Die beiden Schauspieler verkörpern die ungleichen Brüder, die in der neuen Staffel wieder in absurde Situationen geraten. Ofczarek und Palfrader sind bekannt für ihr komödiantisches Timing und ihre Fähigkeit, tiefgründige Charaktere zu spielen.
Kritik an der Nostalgie-Welle
Die Serie richtet sich gegen die aktuelle Nostalgie-Welle, die in den letzten Jahren viele Bereiche der Popkultur erfasst hat. Von Mode über Musik bis hin zu Filmen und Serien – die Vergangenheit wird oft verklärt. „Braunschlag 1986“ zeigt, dass die 1980er Jahre nicht nur aus bunten Farben und lockerer Moral bestanden, sondern auch von politischen Spannungen, wirtschaftlichen Problemen und sozialen Konflikten geprägt waren.
Produktion und Veröffentlichung
Die neue Staffel wurde von der österreichischen Produktionsfirma Superfilm in Zusammenarbeit mit HBO Max produziert. Die Dreharbeiten fanden in Niederösterreich statt. Die Serie umfasst acht Episoden, die ab dem 15. Juli 2026 wöchentlich auf HBO Max erscheinen. Die erste Staffel von „Braunschlag“ lief 2012 auf dem österreichischen Sender ORF und erlangte schnell Kultstatus.
Rezeption und Erwartungen
Bereits vor dem Start wird „Braunschlag 1986“ von Kritikern als eine der wichtigsten Serien des Jahres gehandelt. Die Mischung aus schwarzem Humor, Gesellschaftskritik und skurrilen Charakteren verspricht ein besonderes Fernseherlebnis. Fans der ersten Staffel dürfen sich auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten freuen, aber auch auf neue Figuren, die das Dorfleben durcheinanderbringen.
Fazit
„Braunschlag 1986“ ist mehr als nur ein Serien-Revival. Es ist eine scharfe Satire auf die Sehnsucht nach der guten alten Zeit und ein Spiegelbild der heutigen Gesellschaft. Mit den brillanten Darstellern Nicholas Ofczarek und Robert Palfrader sowie der gewohnt bissigen Regie von David Schalko wird die Serie sicherlich für Gesprächsstoff sorgen.



