Die neue Spider-Man-Verfilmung hat einen historischen Kinostart hingelegt: „Spider-Man: Brand New Day“ spielte am Startwochenende in Nordamerika 360 Millionen US-Dollar ein und übertrifft damit den bisherigen Rekord von „Avengers: Endgame“ aus dem Jahr 2019. Das berichten mehrere US-Branchenmedien übereinstimmend, darunter „Deadline“ und „The Hollywood Reporter“.
Rekordstart in Nordamerika
Mit den nachgebesserten Zahlen von 360 Millionen Dollar liegt der Film mit Tom Holland und Zendaya in den Hauptrollen klar vor dem bisherigen Spitzenreiter „Avengers: Endgame“, der 2019 auf rund 357 Millionen Dollar gekommen war. Ursprünglich war man von 355 Millionen Dollar ausgegangen, was nur für Platz zwei gereicht hätte. Die weltweiten Gesamteinnahmen am Startwochenende wurden ebenfalls nach oben korrigiert: von 927 auf 932 Millionen Dollar.
Weitere Rekorde aufgestellt
„Brand New Day“ stellt auch beim besten Kinostarttag einen neuen Bestwert auf: 169,8 Millionen Dollar (zuvor 168 Millionen). Bereits in den Previews am Mittwoch und Donnerstag vor dem offiziellen Start wurden 72 Millionen Dollar eingenommen – deutlich mehr als die 60 Millionen Dollar, die „Avengers: Endgame“ damals an seinem Preview-Tag erzielte. Allerdings sind diese Zahlen nicht inflationsbereinigt.
Nicht alle Rekorde gebrochen
Den weltweiten Startrekord hält weiterhin „Avengers: Endgame“ mit rund 1,2 Milliarden Dollar. Beide Filme sind jedoch die einzigen Produktionen, die an einem einzigen Wochenende mehr als 300 Millionen Dollar in Nordamerika einspielen konnten. Die Erfolgsserie von Spider-Man ist damit auch ein Triumph für das Superhelden-Genre, das weiterhin das Kinopublikum begeistert.



