Mit seinem Song „Baba“ setzte Arda Yolcı, bekannt als Apsilon, im Jahr 2025 einen völlig neuen Ton im deutschen HipHop. Nun erscheint sein zweites Album „Glanz Null“. Im Gespräch mit dem Tagesspiegel spricht der Rapper über Erwartungen, den Kulturbetrieb und politische Talkshows.
Der Druck der Erwartungen
Apsilon betont, dass er sich den meisten Leistungsdruck selbst mache. Auf die Frage, ob er tatsächlich auf den roten Teppich spucken würde, wie er in einem neuen Song rappt, antwortet er: „Ich würde schon gerne, aber meine Mama wäre, glaube ich, wenn ich es täte, ziemlich böse auf mich.“
Ein neuer Ton im deutschen HipHop
Mit „Baba“ hatte Apsilon 2025 einen Sound etabliert, der im deutschen HipHop bis dahin unbekannt war. Nun legt er mit „Glanz Null“ nach. Das Album thematisiert unter anderem den Widerspruch zwischen künstlerischem Anspruch und den Erwartungen des Kulturbetriebs.
Kritik am Kulturbetrieb
Der Rapper übt Kritik an der Art und Weise, wie der Kulturbetrieb funktioniert. Er fühle sich oft unter Druck gesetzt, bestimmte Erwartungen zu erfüllen. Dennoch bleibe er sich selbst treu und lasse sich nicht verbiegen.
Politische Botschaften
Apsilon, der auch für seine politischen Texte bekannt ist, spricht über die Rolle von Rappern in politischen Talkshows. Er sehe sich nicht als politischen Aktivisten, wolle aber mit seiner Musik zum Nachdenken anregen.
Ausblick auf die Zukunft
Mit „Glanz Null“ zeigt Apsilon einmal mehr, dass er zu den innovativsten Stimmen des deutschen HipHop zählt. Das Album erscheint am 14. März 2025 und verspricht, die Debatte um die Zukunft des Genres weiter anzufachen.



