Berlin – Am 24. Juli 2026 erscheint das zweite Album des Berliner Rappers Apsilon mit dem Titel „Glanz Null“. In einem Gespräch mit der Bezirksreporterin Miriam Schaptke aus Neukölln äußert sich der Künstler kritisch über das Weltgeschehen, Politiker und Journalisten. Das Album sei nicht nur politisch, sondern auch sehr persönlich, so Apsilon.
„Die Welt geht gerade unter“ – ein Gefühl der Desillusionierung
Apsilon beschreibt, dass viele Menschen das Gefühl hätten, die Welt stehe kurz vor dem Untergang. Diese Stimmung habe ihn zu dem Albumtitel „Glanz Null“ inspiriert. Er kritisiert, dass Politiker oft nur leere Versprechungen machen und Journalisten nicht mehr unabhängig berichten würden. „Man bekommt das Gefühl, die Welt geht gerade unter“, sagt der Rapper. Diese Desillusionierung sei ein zentrales Thema des Albums.
Persönliche und politische Botschaften
Das Album ist laut Apsilon eine Mischung aus persönlichen Erlebnissen und politischen Kommentaren. Er verarbeitet darin eigene Erfahrungen mit Rassismus und Ausgrenzung, aber auch globale Krisen wie den Klimawandel und Kriege. „Ich will keine Angst machen, sondern zum Nachdenken anregen“, erklärt er. Trotz der düsteren Themen gebe es auf dem Album auch Hoffnungsschimmer. „Es ist wichtig, dass wir nicht aufgeben“, so Apsilon.
Kritik an Medien und Politik
Besonders deutlich wird der Rapper in seiner Kritik an den Medien. Viele Journalisten würden sich von politischen Interessen leiten lassen und nicht mehr die Wahrheit suchen. „Die vierte Gewalt funktioniert nicht mehr richtig“, sagt Apsilon. Auch die Politik sei oft zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um echte Lösungen für die Probleme der Menschen zu finden. „Ich will mit meiner Musik eine Gegenstimme sein“, betont er.
Ein Album für die Hoffnung
Trotz aller Kritik ist „Glanz Null“ kein reines Protestalbum. Apsilon möchte seinen Hörern Mut machen. „Ich glaube, dass Veränderung möglich ist, wenn wir zusammenhalten“, sagt er. Das Album enthalte daher auch Lieder über Liebe, Freundschaft und Solidarität. „Wir müssen uns gegenseitig stützen, um die Krise zu überstehen“, so der Rapper abschließend.



