US-Senator Lindsey Graham tot: Newsblog zu USA, Trump, Kolumbien, Kanada
US-Senator Lindsey Graham tot: Newsblog USA

US-Senator Lindsey Graham tot

Der republikanische Senator Lindsey Graham ist tot. Er sei am Samstagabend nach kurzer und schwerer Krankheit gestorben, war auf seinen Profilen auf X und Facebook in einer Mitteilung seines Büros zu lesen. Graham galt als erfahrener Außenpolitiker.

New York Times-Reporter nach Trump-Flugzeug-Berichten vorgeladen

Nach Berichterstattung über angebliche Sicherheitsbedenken bei der neuen Präsidentenmaschine von Donald Trump haben mehrere New York Times-Journalisten nach Angaben der Zeitung Vorladungen der Bundesstaatsanwaltschaft in Manhattan erhalten. Die Reporter sollen demnach kommende Woche vor einer Grand Jury aussagen. In den Vorladungen werde als Begründung lediglich ein nicht näher ausgeführter mutmaßlicher Verstoß gegen Bundesstrafrecht genannt. Die Bundesstaatsanwaltschaft in Manhattan war zunächst nicht für eine Bestätigung zu erreichen. Das US-Justizministerium ist angefragt.

Der New York Times zufolge erhielten die Reporter die Vorladungen am Freitag. Teilweise seien sie von Bundesbeamten persönlich an den Wohnsitzen zugestellt worden. Die Zeitung bezeichnete das Vorgehen als Einschüchterungsversuch gegen unabhängige Medien. „Das Erscheinen von Bundesbeamten vor der Haustür von Nachrichtenreportern sollte das Gewissen jedes Amerikaners erschüttern, der an die Verfassung und die von ihr geschützte Pressefreiheit glaubt“, erklärte der Anwalt der Zeitung, David McCraw, in dem Bericht.

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Trump geht seit Beginn seiner zweiten Amtszeit verstärkt gegen Medien vor. Das Justizministerium hatte bereits in diesem Jahr versucht, Aussagen von Journalisten des Wall Street Journal und der Washington Post in Ermittlungen zu Enthüllungen zu erzwingen. Nach juristischem Widerstand der Medienhäuser wurden diese Vorladungen später zurückgezogen.

USA mahnen geordneten Machtwechsel in Kolumbien an

Die USA und mehrere lateinamerikanische Staaten haben Kolumbiens Behörden nach der Präsidentenwahl zur Einhaltung der Verfassung und zu einem geordneten Machtwechsel aufgerufen. „Wir richten einen nachdrücklichen Appell an alle kolumbianischen Behörden, in strikter Übereinstimmung mit der Verfassung, dem Gesetz und den demokratischen Grundsätzen zu handeln“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. Zu den Unterzeichnern gehören neben den USA unter anderem Argentinien, Ecuador und El Salvador sowie weitere Staaten in Lateinamerika und der Karibik, die US-Präsident Donald Trump politisch nahestehen.

Mit „großer Sorge“ beobachteten die Regierungen demnach jüngste Äußerungen und Handlungen, die ohne ausreichende Belege Zweifel an der Integrität des Wahlprozesses in Kolumbien säten und Unsicherheit über den institutionellen Übergang erzeugten. Zugleich betonten die Unterzeichner, nur der von den zuständigen Wahlbehörden offiziell festgestellte Wählerwille verleihe staatlicher Macht demokratische Legitimität. Versuche, das offiziell verkündete Wahlergebnis oder den Übergangsprozess zu delegitimieren oder zu behindern, wiesen sie zurück.

Einigung: Brücke zwischen USA und Kanada soll Ende Juli öffnen

Nach einer wochenlangen Verzögerung soll eine neu gebaute Brücke zwischen den USA und Kanada Ende Juli für den Verkehr freigegeben werden. Wie die Nachrichtenagentur AP am Freitag aus informierten Kreisen erfuhr, wurde ein Konflikt, der die planmäßige Eröffnung der Gordie Howe International Bridge im Juni verhindert hatte, beigelegt. Details wurden nicht genannt. Auch eine offizielle Bestätigung stand noch aus. Den AP-Quellen zufolge soll vor dem 1. August der Verkehr anrollen.

US-Präsident Donald Trump hatte gedroht, die Eröffnung der Brücke über den Detroit River zu blockieren. Die für den 12. Juni geplante Eröffnungszeremonie wurde schließlich kurzfristig abgesagt. Begründet wurde das von der zuständigen kanadischen Behörde, der Windsor-Detroit Bridge Authority, damals lediglich damit, dass noch „offene Fragen“ zu klären seien.

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Trump unterzeichnet Wohnungsbaugesetz nicht wegen Wahlrechtsreform

Ein von beiden großen Parteien in den USA vorangetriebenes Gesetz für günstigeren Wohnraum tritt ohne die Unterschrift von Präsident Donald Trump in Kraft. Er unterzeichne das vom Repräsentantenhaus und Senat gebilligte Vorhaben nicht - aus Protest dagegen, dass der Senat seine geplante Wahlrechtsreform nicht verabschiede, teilte Trump am Freitag auf seiner Plattform Truth Social mit. Die Demokraten, aber auch einige von Trumps Republikanern lehnen den „Save America Act“ des Präsidenten ab, der einen Nachweis der Staatsbürgerschaft für die Registrierung für Wahlen und das Vorlegen eines Lichtbildausweis bei der Stimmabgabe vorsieht. Weil dem Gesetz die Mehrheit fehlt, versucht Trump, Druck auf Vertreter der eigenen Partei auszüben. Zunächst kündigte er an, das Wohnraumgesetz zu blockieren, bis der „Save America Act“ beschlossen werde.

Trump drängt Mitglieder aus unabhängiger Wahlkommission

Vier Monate vor den Zwischenwahlen in den USA hat Präsident Donald Trump eine unabhängige Wahlkommission demontiert. Die verbliebenen drei Mitglieder der Kommission für Wahlunterstützung seien von Trump aus dem Amt gedrängt worden, berichteten US-Medien übereinstimmend. Die Behörde war 2002 vom Kongress ins Leben gerufen worden und soll die Bundesstaaten unter anderem mit Bundesmitteln bei der Organisation von Wahlen unterstützen. Wahlen sind in den USA im Wesentlichen Sache der Bundesstaaten, nicht der Zentralregierung. Die vier Kommissare sollen im Normalfall zu gleichen Teilen von Republikanern und Demokraten gestellt werden. Zuletzt saßen allerdings nur noch drei Mitglieder in dem Gremium, ein Posten war vakant.

Geplanter Anschlag an Trumps Geburtstag: Acht Männer angeklagt

Acht Männer sind am Donnerstag wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an einem geplanten Angriff auf eine UFC-Kampfsportveranstaltung im Weißen Haus anlässlich des Geburtstags von US-Präsident Donald Trump angeklagt worden. Sie sollen geplant haben, die Veranstaltung im Juni mit Drohnen und Scharfschützen anzugreifen. Die in Ohio erhobene Anklage wirft allen acht Beschuldigten zum einen die Unterstützung von Terroristen durch die Bereitstellung materieller Mittel vor, zum anderen die Verschwörung zum Mord auf Bundesgelände sowie zum Mord an einem Regierungsvertreter der Vereinigten Staaten. Laut der Anklageschrift begann die Planung bereits im Mai. Die Gruppe soll Geld, Schusswaffen, Munition, Schutzwesten, Sprengstoff, Drohnen, medizinische Ausrüstung, Kommunikationsgeräte und weitere Ausrüstungsgegenstände zusammengetragen haben.

Fall Charlie Kirk: Angeklagter zeigte laut Mitbewohner Reue

Der nach dem tödlichen Angriff auf den rechten US-amerikanischen Aktivisten Charlie Kirk angeklagte Tatverdächtige Tyler Robinson hat laut Aussagen seines Mitbewohners am Tag nach der Tat Reue gezeigt. Das sagte Robinsons Mitbewohner in einer Videoaufnahme aus, die vor Gericht in Provo im US-Bundesstaat Utah gezeigt wurde. Robinson muss sich derzeit in einer Vorverhandlung verantworten, in der die Beweislage geprüft wird. Ziel ist es festzustellen, ob hinreichender Verdacht für die Eröffnung des Hauptverfahrens gegen den 23-Jährigen besteht. Robinson ist unter anderem wegen Mordes angeklagt. Im Falle einer Verurteilung droht ihm die Todesstrafe.

Flughafen von Palm Beach nach Trump umbenannt

Ein Flughafen im Süden von Florida ist nach US-Präsident Donald Trump umbenannt worden. Der Palm Beach International Airport heißt seit Donnerstag nicht mehr offiziell so, sondern President Donald J. Trump International Airport. Schilder mit dem vorherigen Namen wurden entfernt. Das erste Flugzeug, das an dem Flughafen nach der Umbenennung eintraf, war eine Boeing 757 im Besitz der Trump Organization, des Familienunternehmens von Trump. Präsidentensohn Eric Trump reiste mit. „Es gibt keine Person, die mehr für Florida und unser Land getan hat, und keine, die diese unglaubliche Ehre mehr verdient“, teilte Eric Trump auf der Plattform X mit. „Als Sohn und als jemand, der fast jeden Tag von diesem Flughafen losfliegt, werde ich für immer stolz sein, die Initialen „DJT“ auf meinem Boarding-Pass zu sehen.“ Der Flughafen-Code mit den drei Buchstaben wird erst zum 18. August von PBI zu DJT geändert. Die Trumps nutzen regelmäßig den in West Palm Beach gelegenen Flughafen, wenn sie das Trump-Anwesen Mar-a-Lago im nahgelegenen Palm Beach besuchen. In diesem Jahr wurde schon ein Straßenabschnitt zwischen Flughafen und Mar-a-Lago in Donald J. Trump Boulevard umbenannt. Die Umbenennung des Flughafens geht auf ein Gesetz zurück, das der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, in diesem Jahr unterzeichnete. Die Umbenennung dürfte bis zu 5,5 Millionen Dollar kosten, weil sie neue Schilder, ein neues Design und andere Änderungen umfasst.

Trump: Truppenabzug aus Europa von Grönland-Deal abhängig

US-Präsident Donald Trump hat einen noch größeren Truppenabzug aus Europa in Aussicht gestellt und das von einer Vereinbarung zur Zukunft Grönlands abhängig gemacht. „Ich habe noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Vieles wird von Grönland abhängen“, entgegnete er in der Präsidentenmaschine Air Force One auf die Frage, ob er weitere Truppen abziehen werde. „Vielleicht werde ich es tun.“ Bereits kurz nach seiner Ankunft beim Nato-Gipfel in Ankara hatte Trump erklärt, dass die zum Königreich Dänemark gehörende Insel künftig von den Vereinigten Staaten kontrolliert werden sollte. Zuvor hatte ein ranghoher US-Beamter klargemacht, dass eine Übernahme Grönlands aus Sicht der USA der einzige Weg sei, um Sicherheitsrisiken rund um die Insel langfristig zu begegnen. Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen wies die Forderung scharf zurück.

US-Senatskandidat Platner gibt nach Skandalen auf

Der demokratische Senatskandidat Graham Platner hat am Mittwoch nach einer Reihe von Skandalen seine Kampagne im US-Bundesstaat Maine ausgesetzt. Der Rückzug des ehemaligen Marineinfanteristen dürfte die Bemühungen der Demokraten erschweren, bei den Wahlen im November die Kontrolle über den Senat zu erlangen. Die Republikaner halten dort derzeit eine Mehrheit von 53 zu 47 Sitzen. Das Rennen in Maine galt als eine der besten Chancen für die Demokraten, einen Sitz zu gewinnen. Zuletzt hatten Medien über schwere Vorwürfe gegen Platner berichtet. Das Magazin „Politico“ und der Sender CNN meldeten, eine Frau werfe ihm vor, sie vor fast fünf Jahren vergewaltigt zu haben. Die „Washington Post“ berichtete zudem, eine frühere Freundin habe ausgesagt, Platner habe beim Sex wiederholt ohne ihre Zustimmung Kondome entfernt. Platner wies die Vorwürfe entschieden zurück. Führende Demokraten hatten ihn jedoch zum Rückzug aufgefordert und mit dem Entzug von Wahlkampfgeldern gedroht.

Sohn des von ICE Getöteten: Vater war kein Krimineller

Der von einem Beamten der US-Migrationsbehörde ICE getötete Mexikaner stand nach den Worten seines Sohnes kurz vor dem Erhalt einer Arbeitserlaubnis. Sein Vater sei ein Familienmensch gewesen, der seit 35 Jahren Häuser in der Region gebaut habe, um seinen drei Söhnen ein Studium sowie seinen Arbeitern „den amerikanischen Traum zu ermöglichen“, sagte Ronaldo Salgado auf einer Pressekonferenz. Eine kriminelle Vorgeschichte habe sein Vater nicht gehabt. Lorenzo Salgado Araujo war am Vortag bei einem Einsatz der umstrittenen ICE-Beamten in Houston ums Leben gekommen. Nach Darstellung des Heimatschutzministeriums hatte sich Salgado den Anweisungen der Beamten widersetzt, mit seinem Auto ein Einsatzfahrzeug gerammt und anschließend versucht, einen Beamten mit seinem Fahrzeug zu erfassen. Daraufhin habe ein ICE-Beamter geschossen. Die Angaben der Behörden lassen sich bislang nicht unabhängig überprüfen.

ICE-Beamter erschießt bei Einsatz mexikanischen Einwanderer

Ein Beamter der US-Migrationsbehörde ICE hat einen Einwanderer aus Mexiko erschossen. Nach bisherigem Kenntnisstand habe sich der Mann, der sich angeblich illegal in den USA aufgehalten haben soll, in seinem Fahrzeug Anweisungen der Beamten widersetzt, teilte das Heimatschutzministerium auf der Plattform X mit. Der Fahrer habe zunächst ein Auto der Einsatzkräfte gerammt und dann versucht, mit seinem Auto einen Beamten zu erfassen. Dabei habe der Beamte das Feuer eröffnet. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen. Laut dem Ministerium wurde der Fahrer in ein Krankenhaus gebracht, erlag dort jedoch seinen Verletzungen. Das Ministerium habe interne Ermittlungen wegen der Schussabgabe eingeleitet. Das Büro der Bundespolizei FBI in Houston ermittle zudem wegen des Angriffs auf einen Bundesbeamten.

Trump erhebt erneut Anspruch auf Grönland

Donald Trump hat die Debatte um den Status Grönlands wiederbelebt. Beim Nato-Gipfel in der türkischen Hauptstadt Ankara bekräftigte der US-Präsident am Dienstag seine Forderung, dass das halbautonome Territorium Dänemarks Teil der Vereinigten Staaten werden sollte, statt weiter der Kontrolle Kopenhagens zu unterliegen. Dabei wiederholte der Republikaner seine faktenwidrige Aussage, dass die Insel von chinesischen und russischen Kriegsschiffen umringt sei. Er werde nicht zulassen, dass Grönland von den beiden Staaten bedroht werde, sagte er bei einem Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan im Präsidialpalast.

Trump will Sanktionen gegen Türkei aufheben

US-Präsident Donald Trump hat eine Aufhebung von Sanktionen gegen die Türkei angekündigt. Dabei geht es um Strafmaßnahmen wegen des Kaufs eines russischen Raketensystems. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan äußerte am Dienstag die Hoffnung, dass die USA Kampfjets vom Typ F-35 an die Türkei verkaufen werden. Trump halte sich immer an das, was er sage, sagte Erdogan.

Gericht: Trump-Begnadigung greift nicht bei Rohrbomben-Fall

Ein US-Richter hat sich Begnadigungen von US-Präsident Donald Trump wegen des Angriffs auf das Kapitol am 6. Januar 2021 in einem Fall wegen mutmaßlich platzierter Rohrbomben entgegengestellt. Diese gelten demnach nicht für einen Mann aus Virginia, der beschuldigt wird, am Vorabend der Ausschreitungen Rohrbomben nahe den Parteizentralen von Republikanern und Demokraten platziert zu haben. Die Sprengsätze detonierten nicht und wurden am 6. Januar von Sicherheitskräften entdeckt. US-Bezirksrichter Amir Ali lehnte es am Montag (Ortszeit) ab, das Verfahren gegen den Angeklagten einzustellen. In seiner dreiseitigen Entscheidung erklärte er, Trumps pauschale Begnadigungen bezögen sich ausdrücklich nur auf Personen, die wegen Straftaten im Zusammenhang mit dem Angriff auf das Kapitol verurteilt worden seien. Der Beschuldigte sei zum Zeitpunkt der Begnadigungen weder angeklagt noch verurteilt gewesen, sagte der Richter. Seine Anwälte argumentierten, ihr Mandant falle unter die Begnadigung, da seine mutmaßlichen Taten nachweislich mit den Ereignissen rund um das Kapitol am 6. Januar verbunden seien. Die Staatsanwaltschaft widersprach.

USA kritisieren Chinas Raketentest

Die USA haben Chinas jüngsten Raketentest kritisiert und Peking aufgefordert, seine Verpflichtungen als ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat einzuhalten. „Zu einer Zeit, in der die Vereinigten Staaten härter denn je daran arbeiten, die Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern, tut China genau das Gegenteil“, erklärte ein Sprecher des US-Außenministeriums laut Mitteilung. China solle sich an konstruktiven Gesprächen zur Rüstungskontrolle beteiligen, forderte Washington. Außerdem solle sich Peking im Einklang mit den Verpflichtungen der Sicherheitsratsmitglieder zu einer regulierten Vereinbarung für Mitteilung über Starts aller Interkontinental- und Weltraumraketen verpflichten, hieß es weiter.

Walmart widerspricht Trumps Darstellung zu Preissenkungen indirekt

US-Präsident Donald Trump hat Preissenkungen bei der Supermarktkette Walmart als Verdienst seiner Regierung beansprucht. In einer Stellungnahme des Einzelhandelskonzerns findet sich jedoch kein Hinweis darauf, dass die Regierung an der Entscheidung beteiligt gewesen wäre. „Ich wurde gerade darüber informiert, dass Walmart, einer der größten, besten und klügsten Einzelhändler Amerikas, auf Wunsch meiner Regierung die Preise deutlich senken wird, um den 250. Geburtstag unseres großartigen Landes zu feiern“, schrieb Trump am Montag (Ortszeit). Neben vielen weiteren Produkten werde Walmart den Preis für ein Pfund Hackfleisch um fast 15 Prozent senken, kündigte Trump an. In einer Erklärung, die Walmart nach Trumps Beitrag veröffentlichte, hieß es, die Preissenkungen seien dazu gedacht, Kunden zu helfen, „das Beste aus der Sommersaison zu machen“. Eine Beteiligung der Regierung wurde nicht erwähnt. Das Unternehmen äußerte sich auch nicht zu Trumps Darstellung. Nach Angaben von Walmart werden unter anderem die Preise für Hackfleisch, Mais, rote Kirschen, Speiseeis, Kartoffelchips sowie Produkte von Coca-Cola und Pepsi gesenkt.

Ehemann von Nancy Pelosi wegen Fahrerflucht angeklagt

Gegen Paul Pelosi, den Ehemann der früheren Sprecherin des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi, ist in Kalifornien Anklage wegen Fahrerflucht erhoben worden. Dies teilte das Sheriffsbüro des Bezirks Napa am Samstag (Ortszeit) mit. Bei dem Zusammenstoß am Freitagnachmittag in Yountville sei erheblicher Schaden an einem vorschriftsmäßig am Straßenrand geparkten Fahrzeug entstanden. Pelosi habe den Ermittlern zufolge angegeben, er habe etwas gerammt, aber nicht gewusst, was. Er sei deshalb weitergefahren, bis sein Auto nicht mehr fahrbereit war. Ein Alkoholtest bei Pelosi sei negativ ausgefallen. Er wurde nicht festgenommen, was bei einem solchen Vergehen üblich sei.

Unwetter stört Trumps Feier zum 250. Jahrestag der USA

US-Präsident Donald Trump wollte den 250. Jahrestag der USA am Samstag mit einer politischen Kundgebung auf der abgesperrten National Mall in Washington begehen. Schwere Unwetter drohten jedoch, die Veranstaltung zu stören. Wegen einer aufziehenden Gewitterfront ordneten die Behörden am Abend die Evakuierung des Geländes an. Zuvor hatten Besucher bei Temperaturen von bis zu 39 Grad Celsius und unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen stundenlang auf den Einlass gewartet. Die Rekordhitze hatte bereits zur Absage mehrerer Paraden und anderer Veranstaltungen in der Region geführt.

Brandenburger Tor zum 250. US-Jahrestag in Rot-Weiß-Blau

Das Brandenburger Tor in Berlin ist am Abend in den Farben der US-amerikanischen Flagge angestrahlt worden. Anlass war der 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten. Die Beleuchtungsaktion startete bei Sonnenuntergang und sollte bis Mitternacht dauern. „Als Symbol für Einheit und Freiheit erinnert das Brandenburger Tor am 4. Juli eindrucksvoll an die gemeinsamen Werte“, erklärte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) dazu. „Berlin gratuliert den Vereinigten Staaten herzlich zum 250. Geburtstag.“ Nach Worten von Außenminister Johann Wadephul (CDU) ist der 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung für Europa, Deutschland und gerade für Berlin ein Grund zum Feiern. „Auf den Werten der Unabhängigkeitserklärung wurde das freie, demokratische Nachkriegsdeutschland gegründet.“

Rechtsextreme US-Gruppierung marschiert durch Washington

Mitglieder der nationalistischen US-Gruppierung „Patriot Front“ sind am 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit durch die US-Hauptstadt Washington marschiert. Fotos und Videos in sozialen Medien zeigten Dutzende maskierte Menschen mit Fahnen vor dem Hauptbahnhof Union Station und im Viertel Capitol Hill. Laut „Washington Post“ marschierten Hunderte uniformierte Mitglieder der Gruppierung in Richtung des Kapitols. „Das Metropolitan Police Department verfolgt die heute Morgen im Viertel Eastern Market stattgefundenen Vorfälle, die unter das Recht auf freie Meinungsäußerung fielen“, teilte die örtliche Polizeibehörde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Trotz des Rechts „jedes Einzelnen, seine Meinung friedlich zu äußern“, wollen sich die Beamten für die öffentliche Sicherheit der Einwohner und Besucher der Hauptstadt einsetzen. Die „Patriot Front“ (Patriotische Front) ist nach Angaben der Anti-Diskriminierungs-Organisation (ADL) und des gemeinnützigen Southern Poverty Law Centers (SPLC) eine rechtsextreme und neonazistische Gruppierung.

Selenskyj gratuliert den USA

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den USA zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit gratuliert und einen historischen Vergleich gezogen. So wie die Amerikaner ihre Unabhängigkeit erkämpft und verteidigt hätten, so kämpfe nunmehr die Ukraine um ihre Unabhängigkeit, ihre Freiheit und um das Recht ihrer Bürger auf Glück. Amerika habe im vergangenen Jahrhundert geholfen, die Welt von Tyrannen zu befreien und habe Partnerschaften aufgebaut, die der Menschheit dauerhaften Frieden und die Möglichkeiten zu einer Entwicklung in Freiheit gebracht hätten. Jetzt, im 21. Jahrhundert, seien Amerikas Einfluss und Bedeutung „sicherlich nicht weniger“ geworden. Die Ukraine schätze die Unterstützung der USA, vor allem jetzt, in Russlands Krieg gegen die Ukraine. Mit amerikanischer Hilfe und Technologie könne Kiew die Angriffe Russlands abwehren. „Die Welt braucht diese Art der Führung, die den Schutz von Freiheit und Leben garantiert“, schrieb Selenskyj.

Geburtstagsgrüße aus Moskau an Trump

Kremlchef Wladimir Putin hat den USA zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit gratuliert. „Sehr geehrter Herr Präsident, lieber Donald“, leitete Putin sein Glückwunschtelegramm ein, das vom russischen Außenministerium in Moskau veröffentlicht wurde. Die Unabhängigkeitserklärung der USA habe nicht nur den Beginn des Staates markiert, sondern sei auch ein wichtiger Meilenstein in der Weltgeschichte gewesen. Russland, damals noch unter den Zaren, habe die nordamerikanischen Kolonisten unterstützt. Putin hob „zahlreiche ruhmreiche Kapitel“ in zweieinhalb Jahrhunderten der Geschichte der Beziehungen zwischen den beiden Ländern hervor. „Wir waren Verbündete in zwei Weltkriegen, haben gemeinsam die Menschheit von den Schrecken des Nationalsozialismus befreit und anschließend eine wichtige Rolle bei der Schaffung der Grundlagen der modernen Weltordnung gespielt“, schrieb Putin. Auch in der heutigen Welt trügen Russland und die USA als Atommächte eine besondere Verantwortung für die Gewährleistung von Sicherheit und Stabilität auf globaler Ebene.