Lynn Pinders: Ex-BILD-Chefreporterin startet eigenen Podcast
Lynn Pinders startet eigenen Podcast

Lynn Pinders, bekannt als langjährige Chefreporterin der BILD-Zeitung, hat das Blatt verlassen und startet einen eigenen Podcast. Der Podcast trägt den Titel „Pinders Perspektiven“ und wird ab dem 15. November 2023 auf allen gängigen Plattformen verfügbar sein. Pinders kündigte an, dass sie in ihrem Podcast investigative Themen und persönliche Geschichten aus ihrem Leben als Journalistin behandeln wird.

Hintergrund und Motivation

Pinders war über 15 Jahre für BILD tätig und berichtete unter anderem über die Flüchtlingskrise, den Ukraine-Krieg und die Corona-Pandemie. In einer Pressemitteilung erklärte sie: „Ich möchte unabhängiger arbeiten und Themen setzen, die mir am Herzen liegen. Der Podcast gibt mir die Freiheit, tiefgründiger zu recherchieren und Geschichten zu erzählen, die in der Tagesaktualität oft zu kurz kommen.“

Podcast-Format und Gäste

Der Podcast erscheint wöchentlich und wird sowohl Solo-Folgen als auch Interviews mit Experten, Politikern und anderen Journalisten umfassen. Pinders betonte, dass sie besonders Wert auf unabhängigen Journalismus lege und keine politische Agenda verfolge. „Ich will einfach gute Geschichten erzählen und den Zuhörern einen Mehrwert bieten“, so Pinders.

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Reaktionen und Ausblick

Die Ankündigung stieß in der Medienbranche auf großes Interesse. Branchenkenner sehen den Schritt als Teil eines Trends, bei dem etablierte Journalisten zunehmend auf eigene Podcasts setzen, um unabhängiger zu agieren. Pinders selbst sieht darin eine Chance, neue Zielgruppen zu erreichen und den Journalismus weiterzuentwickeln. Der Podcast wird werbefinanziert sein, aber Pinders verspricht, dass redaktionelle Inhalte nicht von Werbepartnern beeinflusst werden.

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