Theatersommer Netzeband startet in die 30. Spielzeit
Theatersommer Netzeband: 30. Saison beginnt

Theatersommer Netzeband startet in seine 30. Saison. Zum Auftakt wird am Freitag im Gutspark das Operndrama „Die Nacht des Schicksals“ gezeigt. Die Veranstalter erwarten zu dem Jubiläum wieder tausende Besucherinnen und Besucher, die sich in der Dämmerung auf der weitläufigen Wiese zwischen historischen Bäumen von der besonderen Atmosphäre verzaubern lassen.

Auftakt mit Masken, die „singen lernen“

Die Darsteller der neuen Inszenierung tragen laut den Veranstaltern eigens angefertigte Masken, die „singen lernen“ sollen. Die Masken entstehen in der eigenen Werkstatt des Theatersommers, in der Maskenbauer seit Jahren filigrane Kunstwerke aus verschiedenen Materialien herstellen. Für die Jubiläumssaison haben die Kreativen besondere Stücke entwickelt, die das Operndrama visuell untermalen.

Neben der Eröffnungsproduktion stehen weitere Höhepunkte auf dem Programm. So zeigt der Theatersommer unter anderem die Märchenoper „Hänsel und Gretel“, die sich an ein junges Publikum richtet. Den Abschluss der Saison bildet am 5. September ein Tom-Waits-Abend, der Musik und Theater verbinden möchte.

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Eine Freilichtbühne der Superlative

Die Veranstalter sind besonders stolz auf ihre riesige Freilichtbühne, die sich von der Wiese bis zur markanten Rotbuche erstreckt. Mit einer Bühnentiefe von 150 Metern bietet sie eine einmalige Kulisse für die Inszenierungen. „Alles offen, ohne Wände, ohne Decke – wie ein einziges, überwältigendes Breitwandkino“, beschreiben die Theatermacher ihre Bühne.

Das Konzept des offenen Theaters begeistert seit drei Jahrzehnten. Bereits zu früheren Aufführungen ließen sich tausende Menschen im Gutspark in der Dämmerung von den Stücken und der natürlichen Umgebung beeindrucken. Die Kombination aus professionellem Schauspiel und Landschaft macht den besonderen Reiz aus.

Ein Gemeinschaftswerk seit 30 Jahren

Hinter dem Theatersommer Netzeband steckt ein eingespieltes Team aus Regisseuren, Schauspielerinnen, Maskenbauern, Technikern, Kostüm- und Bühnenbildnern sowie vielen Dorfbewohnern. „Viele sind seit Jahren dabei, einige sogar von Anfang an“, schreiben die Theatermacher auf ihrer Website. Diese langjährige Verbundenheit prägt das Ensemble und verleiht den Aufführungen eine besondere Authentizität.

Die Masken für die Stücke werden in der eigenen Werkstatt gefertigt, sodass jedes Stück eine unverwechselbare Optik erhält. Die Dorfbewohner helfen tatkräftig mit, wenn es darum geht, den Gutspark in einen magischen Veranstaltungsort zu verwandeln. Zusammen haben sie über die Jahre eine lebendige Theaterkultur geschaffen, die weit über die Region hinaus bekannt ist.

Die 30. Saison verspricht ein Fest für alle Sinne: die Oper „Die Nacht des Schicksals“, das Märchen „Hänsel und Gretel“ und der Tom-Waits-Abend sind nur drei Höhepunkte. Mit der einzigartigen Freilichtbühne und dem Engagement der gesamten Gemeinschaft bleibt der Theatersommer Netzeband ein kulturelles Leuchtturmereignis im Norden Brandenburgs.

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