Jim Root, Gitarrist der Metal-Band Slipknot, hat sich am Sonntag mit einer rätselhaften Botschaft an die Fans gewandt. Auf Instagram schrieb er: „Glaubt nicht alles, was ihr lest. Denkt nach. Atmet durch. Lasst es eine Weile sacken. Vielleicht. Vielleicht wartet ihr sogar, bis es mehr Informationen gibt.“ Viele Anhänger sehen darin eine Reaktion auf die jüngsten Gerüchte, wonach DJ Sid Wilson nach fast drei Jahrzehnten aus der Band geworfen worden sein soll.
Der Gitarrist lieferte keine weiteren Erklärungen. Wie „Page Six“ berichtet, war Root für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Auch Wilson selbst hat sich bislang nicht zu den Spekulationen geäußert. Die Band schweigt ebenfalls – eine offizielle Bestätigung für einen Rauswurf gibt es nicht.
TMZ-Bericht: Trennung am Freitagabend?
Ausgelöst wurde die Diskussion durch das US-Portal „TMZ“. Dieses berichtete, Wilson sei die Trennung von Slipknot am Freitagabend mitgeteilt worden. Eine unabhängige Bestätigung dafür gibt es nicht. Genau auf diesen Umstand zielt Roots Appell offenbar ab: Statt voreiligen Spekulationen solle man auf verlässliche Informationen warten.
Die Gerüchte kommen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt für den Musiker. Wilson gehört Slipknot seit 1998 an – jener Zeit, in der die Band ihre bis heute bekannte Besetzung fand. Als neuntes Mitglied stieg er ein Jahr vor dem Erscheinen des selbst betitelten Debütalbums ein. Für Keyboards, Turntables und Soundeffekte zuständig, trat er auf der Bühne unter der Nummer „#0“ auf.
Persönliche Krise: Trennung von Kelly Osbourne
Für Wilson wäre ein Band-Aus bereits der zweite schwere Einschnitt innerhalb weniger Monate. Im März bekannt gewordene Berichte zeigten, dass er und seine Verlobte Kelly Osbourne sich getrennt haben. Erst im Februar 2026 waren die beiden gemeinsam bei den Grammy Awards öffentlich aufgetreten. Nach vier Jahren Beziehung ist die Trennung auch für das Paar selbst schmerzhaft: Zusammen haben sie einen dreijährigen Sohn namens Sidney.
Kelly Osbourne trauert um ihren Vater
Die Trennung ereignet sich vor dem Hintergrund eines schweren Schicksalsschlags für Kelly Osbourne. Ihr Vater, Rocklegende Ozzy Osbourne, starb im Juli 2025 im Alter von 76 Jahren an einem Herzinfarkt. Wie die „Daily Mail“ unter Berufung auf eine nicht genannte Quelle berichtete, habe Kelly unter dem Verlust ihres Vaters enorm gelitten. „Kelly hat mit dem Verlust ihres Vaters zu kämpfen“, hieß es in dem Bericht. Der Trauerprozess sei außergewöhnlich schwer gewesen.
Dennoch sei der Todesfall nicht der alleinige Grund für das Beziehungsende gewesen. Schon länger hätte es Probleme zwischen Osbourne und Wilson gegeben. Die Dinge seien nicht so gewesen, wie sie nach außen wirkten, so die Quelle.
Unerklärte Zukunft: Fans warten auf offizielle Stellungnahme
Auch am Tag nach dem TMZ-Bericht bleibt unklar, ob Wilson tatsächlich bei Slipknot ausgeschieden ist oder ob es sich um ein Missverständnis handelt. Die Band, die für ihre Masken und ihre energiegeladenen Auftritte bekannt ist, hat sich nicht geäußert. Dass sich ausgerechnet Jim Root mit einem psychologischen Ratschlag zu Wort meldet, könnte als indirekter Hinweis verstanden werden – allerdings ließe sich die Botschaft auch generalisieren.
Fans reagierten in den sozialen Medien gespalten. Während einige die Nachricht über einen möglichen Rauswurf von Sid Wilson fürchten, mahnten andere zur Besonnenheit. Root selbst scheint genau diese Ruhe zu fordern. Ob es tatsächlich zu einer Trennung kommt, bleibt abzuwarten. Bis dahin gilt: erst denken, dann glauben.



