Die Kapitänin der deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft, Giulia Gwinn, und ihr langjähriger Partner Constantin Frommann haben sich getrennt. Die 26-jährige Fußballerin des FC Bayern München bestätigte die Trennung gegenüber der „Bild“-Zeitung und betonte gleichzeitig, dass die Verbindung zwischen den beiden weiterhin von großer Wertschätzung geprägt sei.
Gwinn: „Conni war, ist und bleibt ein ganz wichtiger Mensch“
„Conni war, ist und bleibt ein ganz wichtiger Mensch in meinem Leben“, erklärte Gwinn in einem Statement. „Die gegenseitige Wertschätzung bleibt bestehen, auch wenn unsere Bindung als Paar nicht mehr besteht.“ Damit endet eine jahrelange Beziehung des Fußballpaares, das sich während ihrer gemeinsamen Zeit beim SC Freiburg kennengelernt hatte.
Erste Anzeichen im Mai bei der Meisterfeier
Erste Anzeichen für das Liebes-Aus gab es bereits vor einigen Monaten. Bei der Meisterfeier des FC Bayern München im Mai trug Gwinn die Schleife ihres Dirndls auf der linken Seite – nach bayerischer Tradition ein Zeichen dafür, dass eine Frau nicht vergeben ist. Auch weitere Hinweise deuteten auf eine Trennung hin: Laut „Bild“ soll Frommann bereits vor längerer Zeit aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen sein. Zudem entfernte der ehemalige Torhüter auf seinen Social-Media-Kanälen gemeinsame Fotos mit Gwinn.
Frommanns Karriereende 2023
Constantin Frommann musste seine eigene Fußballkarriere 2023 aufgrund irreparabler Hüftschäden beenden. Gwinn ist dagegen weiterhin erfolgreich aktiv. Seit 2019 steht sie beim FC Bayern München unter Vertrag und gewann mit dem Verein bislang fünf deutsche Meisterschaften sowie zwei DFB-Pokalsiege.
Erfolge mit der Nationalmannschaft
Auch mit der Nationalmannschaft feierte die Abwehrspielerin große Erfolge: 2022 erreichte sie mit dem deutschen Team das EM-Finale, 2024 gewann sie bei den Olympischen Spielen in Paris die Bronzemedaille. Derzeit kämpft Gwinn um ihre Rückkehr auf den Fußballplatz. Im April zog sich die Nationalspielerin eine schwere Schulterverletzung zu und musste operiert werden. Im kommenden Jahr steht dann die WM in Brasilien an.



