HandOfBlood: Influencer über WM-Clip im ZDF, neue Getränkemarke und Musiklabel
HandOfBlood über WM-Clip, Getränkemarke und Musiklabel

Maximilian Knabe, 33, besser bekannt als HandOfBlood, ist einer der bekanntesten Influencer und Unternehmer Deutschlands. Der gebürtige Berlin-Spandauer hat fast drei Millionen Abonnenten auf YouTube und mehr als 1,6 Millionen Follower auf Twitch. Bei seinem größten Live-Event im vergangenen Jahr schalteten laut Unternehmensangaben 800.000 Menschen ein. Im Interview mit dem Tagesspiegel spricht er über seinen umstrittenen WM-Clip im ZDF, die Gründung einer eigenen Getränkemarke und eines Musiklabels sowie über aufdringliche Fans.

Der WM-Clip im ZDF: Bezahlung und Reaktionen

Auf die Frage, wie viel er für den WM-Clip im ZDF gezahlt habe, antwortet Knabe: „Das kann ich nicht sagen, aber es war eine faire Summe. Wir haben uns geeinigt, und ich bin froh, dass es geklappt hat.“ Der Clip, der während der Fußball-Weltmeisterschaft ausgestrahlt wurde, sorgte für Aufsehen, da er Gaming- und Fußballkultur verband. Knabe betont, dass die Zusammenarbeit mit dem öffentlich-rechtlichen Sender ihm wichtig war, um ein breiteres Publikum zu erreichen.

Getränkemarke und Musiklabel: Neue unternehmerische Wege

Neben seiner Tätigkeit als Streamer hat Knabe eine eigene Getränkemarke ins Leben gerufen. „Wir haben ein Energy-Drink entwickelt, der ohne Zucker auskommt und trotzdem gut schmeckt“, erklärt er. Die Marke sei bereits in mehreren Supermärkten erhältlich und erfreue sich großer Beliebtheit. Zudem gründete er ein Musiklabel, das Künstler aus der Gaming-Szene fördert. „Es gibt so viel talentierte Leute, die in der traditionellen Musikindustrie keine Plattform bekommen. Das wollen wir ändern.“

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Wildschweine durch Spandau: Ein kurioses Hobby

Knabe sorgte kürzlich mit einem ungewöhnlichen Hobby für Schlagzeilen: Er jagt Wildschweine durch den Berliner Bezirk Spandau. „Das klingt verrückt, aber es ist tatsächlich ein ernstes Problem. Die Wildschweine wühlen Gärten um und gefährden den Verkehr. Ich helfe der Stadt, die Population zu kontrollieren“, sagt er. Dabei betont er, dass er dies in Absprache mit den Behörden tue und stets auf das Wohl der Tiere achte.

Umgang mit aufdringlichen Fans

Als öffentliche Person hat Knabe auch negative Erfahrungen gemacht. „Manche Fans überschreiten Grenzen. Sie stehen plötzlich vor meiner Haustür oder belästigen mich auf der Straße“, berichtet er. Dennoch versuche er, freundlich zu bleiben, solange es nicht gefährlich werde. „Ich bin dankbar für die Unterstützung, aber Privatsphäre ist wichtig.“

Zukunftsvisionen: Mehr als nur Gaming

Knabe sieht sich nicht nur als Influencer, sondern als Unternehmer mit mehreren Standbeinen. „Ich will zeigen, dass man aus der Gaming-Szene heraus ein richtiges Business aufbauen kann“, sagt er. Seine Projekte umfassen neben Getränken und Musik auch Merchandise und Events. Er plant, in den nächsten Jahren weiter zu expandieren und neue Märkte zu erschließen.

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