Kilian Kerner zerstört Model-Traum von Scholl-Tochter Josefine
Kilian Kerner zerstört Model-Traum von Scholl-Tochter

Als Josefine Scholl (18) sich bei ihren ersten Modelcastings präsentiert, platzen die großen Träume. Die Tochter von Fußballlegende Mehmet Scholl (55) und Ex-Model Jessica Luther (46) möchte auf den Laufstegen der Welt landen. Doch gleich zwei bekannte Designer sagen der 1,68 Meter großen Nachwuchshoffnung ab. Besonders deutlich wird Kilian Kerner (47) in der ProSieben-Doku „Born Famous“: „Prada, Céline? Alle träumen davon. Das wirst du niemals erreichen können. Nicht nur, weil du zu klein bist, sondern weil du nicht der Typ dafür bist!“

Der Designer, der regelmäßig mit eigenen Shows auf der Berliner Fashion Week vertreten ist, nimmt kein Blatt vor den Mund. Er kritisiert nicht nur Josies Körpergröße, sondern auch ihren Auftritt in den sozialen Medien. „Als ich dein Instagram gesehen habe, dachte ich: die dritte und zehnte Kopie von der Kopie.“ Sein Rat: „Hör auf mit Selbstbräuner und Sonnenbank.“ Stattdessen sieht Kerner Josies Zukunft in der Werbung. Zudem solle sie ihren prominenten Nachnamen nutzen. „Du hast durch deinen Vater Voraussetzungen. Es ist Vitamin B, das immer guttut. Nutze es.“

Ehrlichkeit, die weh tut

Vor der harschen Kritik fragt Kerner die 18-Jährige: „Willst du, dass ich Süßholz rasple, oder dass ich ehrlich bin?“ Josie wünscht sich Ehrlichkeit – doch die fällt schwer. Sie widerspricht Kerner jedoch bei einem Punkt: „Ich würde es auch schaffen, hätte ich nicht den Namen Scholl.“ Der Designer bleibt bei seiner Einschätzung und rät ihr, den Namen als Karrierevorteil zu sehen.

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Josie zeigt sich nach dem Gespräch verunsichert. Im Interview mit ProSieben sagt sie: „Ich bin schon frustriert. Ich hätte es mir anders für mich gewünscht.“ Gleichzeitig erkennt sie die Berechtigung der Kritik an: „Kilian hat wahre Worte gesagt. Er kennt die Modelbranche und weiß, wie es da abgeht. Deswegen muss ich lernen, damit umzugehen.“

Nächste Absage von Designerin Esther Perbandt

Beim zweiten Casting bekommt Josie die nächste Absage – von Designerin Esther Perbandt (51). Der Grund ist jedoch nicht Josie persönlich, sondern ihre Kollektion. Perbandt erklärt: „Ich bin 1,77 Meter groß und probiere alles selbst an. Deshalb suche ich Models mit den passenden Proportionen.“ Die Berliner Designerin macht Josie aber Mut: Für Schmuckkampagnen oder Beauty-Shootings könne sie sich die junge Frau durchaus vorstellen.

Die Absagen setzen Josie zu. Doch ihre Mutter Jessica Luther, die selbst als Model arbeitete, weiß, wie die Branche tickt. Sie tröstet ihre Tochter: „Du darfst es nicht persönlich nehmen, Schatzi. Das hat nichts mit deiner Person zu tun. Er sieht halt einfach nur: zu klein.“

Marcel Ostertag gibt neue Hoffnung

Nach den enttäuschenden Erlebnissen setzt Josie ihre Hoffnung auf das letzte Casting bei Designer Marcel Ostertag (47). Und der überrascht: Er sieht in Josie genau das, was die anderen vermissen. Ostertag nimmt sie in die engere Auswahl seiner Petite Models – also Models unter 1,73 Meter – für die Paris Fashion Week. Sein Urteil: „Du hast den California-Girl-Look. Das passt perfekt zu meiner Sommerkollektion.“

Doch die Freude ist gedämpft. Auf der Pariser Fashion Week lief Josie bislang nicht, obwohl Ostertag sich eine Zusammenarbeit gut vorstellen kann: „Das heißt natürlich noch viel üben, und wir müssen uns zwischendurch noch ein paar Mal treffen. Aber ich kann mir das gut vorstellen.“

Papa Mehmet Scholl nimmt Druck raus

Auch Papa Mehmet Scholl versucht, seiner Tochter den Druck zu nehmen. Der frühere Fußballprofi kennt das Gefühl, körperliche Grenzen zu spüren. „Ich wäre auch gerne 1,90 Meter und würde Kopfball spielen können. Das konnte ich auch nicht“, sagt er mit einem Augenzwinkern. Die Botschaft: Man muss nicht perfekt sein, um seinen Weg zu gehen.

Josie bleibt trotz aller Rückschläge optimistisch. Ihr Fazit nach den Castings: „Krone richten und weiter geht‘s.“ Die 18-Jährige will weiterkämpfen – auch wenn der Traum von den großen Luxuslabels, wie Kilian Kerner betont, wohl unerreichbar bleiben könnte. Doch mit der Unterstützung ihrer Familie und der Chance bei Marcel Ostertag ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

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