Millie Bobby Brown: Ofenkartoffel sorgt für Irritationen am Set
Millie Bobby Brown: Ofenkartoffel sorgt für Irritationen

Die britische Schauspielerin Millie Bobby Brown, heute 22, hat in der YouTube-Show „Hot Ones“ über kuriose Reaktionen auf ihre Essgewohnheiten während der Dreharbeiten zur US-Serie „Stranger Things“ gesprochen. Demnach sorgte eine klassische Jacket Potato – eine mit Bohnen und Käse gefüllte Ofenkartoffel – für Stirnrunzeln bei ihren amerikanischen Kollegen.

„Was zur Hölle isst du da?“

„Wenn ich ans Set kam, waren da all diese Amerikaner, die meinten: ‚Was zur Hölle isst du da?‘“, erzählte Brown. Ihre Mahlzeiten seien oft belächelt worden. Besonders die Ofenkartoffel stieß auf Unverständnis. „Es war, als würde man in den 1800ern leben und hätte irgendeine Spezialität gefunden, die in Alufolie gewickelt ist“, witzelte sie über die Blicke.

Die Schauspielerin gab zu, dass sie sich manchmal in eine Ecke zurückziehen wollte. „Das ist nur eine Jacket Potato mit Bohnen und Käse. Nichts Besonderes. Sie haben das nicht verstanden.“ In England hingegen sei die Jacket Potato völlig normal gewesen: „Da hatte jeder eine Jacket.“

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Britische Esskultur im Ausland

Browns Erfahrung spiegelt ein bekanntes Phänomen wider: Britische Spezialitäten wie Marmite, Black Pudding oder Jellied Eels stoßen außerhalb des Vereinigten Königreichs oft auf Skepsis. Die Schauspielerin selbst ist in Großbritannien aufgewachsen und brachte ihre kulinarischen Vorlieben mit an das US-Set. Die Reaktionen ihrer Kollegen zeigen, wie sehr sich Essgewohnheiten zwischen den Ländern unterscheiden können.

Während eine mit Bohnen und Käse gefüllte Ofenkartoffel in Großbritannien ein beliebter Klassiker ist, wirkt sie auf Amerikaner offenbar exotisch. „Es war, als würde man in den 1800ern leben und hätte irgendeine Spezialität gefunden, die in Alufolie gewickelt ist“, wiederholte Brown die Verwunderung ihrer Kollegen. Die Anekdote verdeutlicht, wie alltägliche Dinge in einem anderen kulturellen Kontext plötzlich befremdlich wirken können.

Kulturelle Unterschiede am Set

Die Dreharbeiten zu „Stranger Things“ fanden in den USA statt, wo Browns Essgewohnheiten auffielen. Sie berichtete, dass sie sich manchmal unwohl fühlte. „Teilweise habe ich den Wunsch gehabt, mich in eine Ecke zurückzuziehen“, gestand sie. Die Reaktionen ihrer Kollegen waren jedoch nicht böse gemeint, sondern eher neugierig.

Anders sei die Situation an Sets in England gewesen: „Da hatte jeder eine Jacket.“ Die unterschiedliche Wahrnehmung zeigt, wie sehr das Umfeld die Akzeptanz von Speisen beeinflusst. In Deutschland würde eine einfache Ofenkartoffel vermutlich keine Verwunderung auslösen, es sei denn, sie wäre mit Marmite bestrichen.

Millie Bobby Brown, die durch ihre Rolle als Eleven in „Stranger Things“ weltweit bekannt wurde, hat sich inzwischen an die amerikanische Küche gewöhnt, aber ihre Liebe zur britischen Küche ist geblieben. Die Anekdote ist ein amüsantes Beispiel für die kulturellen Unterschiede, die auch bei internationalen Filmproduktionen immer wieder auftauchen.

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