Einen Monat nach dem Aus bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich der Fußballverband Algeriens von Nationaltrainer Vladimir Petkovic getrennt. Wie der Verband mitteilte, erfolgte die Trennung vom 62-jährigen Schweizer einvernehmlich. Petkovic hatte das Amt in Algerien erst im Frühjahr 2024 übernommen, sein Vertrag lief eigentlich bis 2028.
Frühes WM-Aus und Afrika-Cup-Enttäuschung
Bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko schied Algerien Anfang Juli im Sechzehntelfinale nach einer 0:2-Niederlage gegen die Schweiz aus. Bereits wenige Monate zuvor war das Viertelfinal-Aus beim Afrika-Cup gegen Nigeria eine herbe Enttäuschung gewesen. Die Trennung war die Konsequenz aus diesen enttäuschenden Ergebnissen.
Petkovics Bilanz in Algerien
Petkovic, der zuvor die Schweizer Nationalmannschaft betreut hatte, konnte in Algerien nicht an frühere Erfolge anknüpfen. Unter seiner Leitung gewann Algerien nur wenige Spiele, die Mannschaft zeigte schwache Leistungen. Die Verantwortlichen des Verbands sahen keine Perspektive mehr für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Die Entscheidung fiel nach Gesprächen zwischen Petkovic und Verbandsfunktionären. Beide Seiten betonten, dass die Trennung im gegenseitigen Einvernehmen erfolgt sei. Petkovic verließ Algerien ohne öffentliche Kritik, bedankte sich aber für das Vertrauen.
Zukunft der algerischen Nationalmannschaft
Nun sucht der algerische Verband einen neuen Trainer. Die Mannschaft muss sich für die nächsten Turniere qualifizieren, darunter die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2026. Die Verantwortlichen wollen schnellstmöglich eine Lösung finden, um die Mannschaft neu zu formieren.
Petkovic selbst dürfte nach dieser Trennung wieder für andere Aufgaben zur Verfügung stehen. Seine Erfahrung als Nationaltrainer und seine Erfolge mit der Schweiz machen ihn weiterhin zu einem gefragten Coach.



