Rio de Janeiro. Franziska Giffey und ihre Delegation sahen am ersten Tag ihrer Brasilien-Reise Dinge, bei denen die Südamerikaner weiter als Deutschland sind. Die Berliner Wirtschaftssenatorin zeigte sich beeindruckt von den Fortschritten in Forschung und Infrastruktur.
Besuch im Forschungsinstitut Fiocruz
Ein Highlight war der Besuch des medizinischen Forschungsinstituts Fiocruz. Das Hauptgebäude erinnert an ein Schloss im Morgenland und beherbergt Spitzenforschung. Senatorin Giffey, IHK-Hauptgeschäftsführerin Manja Schreiner und Charité-Vorständin Astrid Lurati ließen sich die Einrichtungen zeigen. Die Brasilianer haben in der Gesundheitsforschung beeindruckende Erfolge erzielt, die weit über die Landesgrenzen hinauswirken.
Staunen über südamerikanische Innovationen
Die Delegation war überrascht, wie weit Brasilien in einigen Bereichen ist. Ob in der Medizin, der Digitalisierung oder der Stadtentwicklung – Rio de Janeiro präsentierte sich als moderne Metropole mit zukunftsweisenden Lösungen. Giffey betonte die Bedeutung internationaler Kooperationen und des Erfahrungsaustauschs.
Der erste Tag der Reise endete mit einem positiven Fazit: Deutschland kann von Brasilien lernen. Die Delegation plant, die gewonnenen Eindrücke in die Berliner Wirtschaftspolitik einfließen zu lassen. Die Reise wird noch mehrere Tage dauern und weitere Stationen umfassen.



