Jensen Huang, der CEO des Chipriesen Nvidia, hat Ostasien zum Zentrum der Künstlichen Intelligenz (KI) und Robotik erklärt. Während seines fast zweiwöchigen Besuchs in Taiwan, seiner Geburtsstätte, betonte er, dass die Insel das Epizentrum dieser Zukunftstechnologien sei. Die weltgrößte Computingmesse Computex in Taipeh diente ihm dabei als Bühne.
Huang als Prophet der KI
Im Hauptberuf ist Huang Chef des derzeit wertvollsten Konzerns der Welt. In den Halbleiterhochburgen Ostasiens verwandelt er sich jedoch in einen Propheten, der die frohe Botschaft von der Ankunft der KI verkündet. Taiwan ist seine Kirche, die Computex sein Reliquienschrein. Überall, wo er hinkam, wurde er von Medien und Menschenmassen begleitet. Alle wollten den Mann sehen, der Nvidia von einem Nischenhersteller von Grafikkarten für Videospiele über mehrere Beinahepleiten zum weltgrößten Anbieter für KI-Chips umgebaut hat.
Devotionalien und Begeisterung
Wer Huang auf der Computex verpasste, betrachtete wenigstens die handsignierten Devotionalien, die er an vielen Messeständen hinterließ. Die Begeisterung für den Nvidia-Chef, auch „Jensanity“ genannt, hat Taiwan fest im Griff. Seine Botschaft ist klar: In Taipeh beginnt alles, wenn es um KI und Robotik geht.
Huang nutzte die Gelegenheit, um die Bedeutung Taiwans für die globale Chipindustrie zu unterstreichen. Die Insel sei nicht nur ein Produktionsstandort, sondern auch ein Innovationszentrum. Mit seinen Aussagen stärkt er die Position Taiwans in der weltweiten Technologielandschaft und sendet ein Signal an Investoren und Fachkräfte.



