Ex-DDR-Militärstation vor Rügen für 60.000 Euro versteigert
Ex-DDR-Militärstation für 60.000 Euro versteigert

Die einstige Militärstation der DDR auf der kleinen Insel Ostervilm vor Rügen hat einen neuen Besitzer. Bei einer Auktion wurde das verfallene Bauwerk für 60.000 Euro versteigert. Der Käufer, ein privater Investor, hat große Pläne: Er möchte die verlassene Anlage in eine exklusive Hochzeitsinsel verwandeln.

Ein Stück DDR-Geschichte

Die Militärstation auf Ostervilm war jahrzehntelang streng geheim und diente der DDR-Volksmarine als Horchposten. Nach der Wiedervereinigung verfiel das Areal zusehends. Die Insel selbst ist unbewohnt und nur per Boot erreichbar. Der Verkauf sorgte für großes Interesse, da die Station als eines der letzten Geheimnisse der DDR gilt.

Pläne für die Zukunft

Der neue Eigentümer, der anonym bleiben möchte, plant, die Gebäude zu renovieren und in einen Veranstaltungsort für Hochzeiten umzuwandeln. Die idyllische Lage mitten in der Ostsee soll Paaren eine romantische Kulisse bieten. Allerdings stehen noch umfangreiche Sanierungsarbeiten an, da die Bausubstanz stark beschädigt ist.

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Die Auktion wurde von einem bekannten Auktionshaus durchgeführt. Insgesamt gingen mehrere Dutzend Gebote ein. Der Zuschlag erfolgte schließlich bei 60.000 Euro – ein Preis, der unter den Erwartungen vieler Beobachter lag.

Reaktionen der Anwohner

Die Bewohner der nahegelegenen Insel Rügen zeigen sich gespalten. Während einige die Idee einer Hochzeitsinsel begrüßen, befürchten andere eine Kommerzialisierung der Natur. Die zuständige Gemeinde prüft derzeit die Baupläne des Investors.

Bis zur ersten Trauung wird es wohl noch einige Jahre dauern. Der Käufer rechnet mit einer Bauzeit von mindestens zwei Jahren. Die Insel Ostervilm bleibt vorerst für die Öffentlichkeit gesperrt.

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