G7-Länder wollen Rohstoffimporte aus China deckeln
G7-Länder wollen Rohstoffimporte aus China begrenzen

G7-Gipfel in Évian: Weniger Abhängigkeit von China bei kritischen Rohstoffen

Die führenden westlichen Industrienationen wollen ihre Abhängigkeit von Rohstoffimporten aus China deutlich reduzieren. Beim G7-Gipfel im französischen Évian einigten sich die Staats- und Regierungschefs darauf, die Einfuhr kritischer Rohstoffe aus China zu begrenzen. Dies gab die Funke Mediengruppe bekannt.

Ziel: Importquote unter 60 Prozent bis 2030

In einer gemeinsamen Erklärung der G7-Staaten heißt es, man wolle das Risiko der Erpressbarkeit durch Länder wie China verringern. Konkret streben die G7-Länder an, die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten außerhalb der G7 und ihrer Partnerländer bei seltenen Erden und Permanentmagneten bis 2030 auf unter 60 Prozent zu senken. Bislang sind die westlichen Industrieländer stark auf Rohstoffimporte aus China angewiesen.

Weitere Themen des Gipfels

Zum Abschluss des dreitägigen Treffens verständigten sich die G7-Staaten zudem auf gemeinsame Positionen zum Konflikt im Nahen Osten, zum Ukraine-Krieg und zur Künstlichen Intelligenz. Offizielle Erklärungen zu diesen Themen stehen allerdings noch aus. An den Beratungen nahmen neben Bundeskanzler Friedrich Merz die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, den USA und Japan sowie die EU-Spitzen teil. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj war als Gast eingeladen.

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