Touristenboot kentert vor Vietnam: 15 Tote, Kapitän festgenommen
Touristenboot kentert vor Vietnam: 15 Tote

Vor der vietnamesischen Insel Phu Quoc ist ein Touristenboot gekentert, dabei kamen 15 Menschen ums Leben. Der Kapitän des Schnellbootes wurde noch am Unglücksort festgenommen, die Behörden haben Ermittlungen eingeleitet. Das Unglück ereignete sich am frühen Morgen des 16. Juli 2026, als das Boot mit etwa 30 Passagieren an Bord unterwegs war. Die genaue Unglücksursache ist noch unklar, es wird jedoch vermutet, dass das Boot in eine schwere See geriet oder technische Probleme hatte.

Rettungsaktion und Opferzahlen

Rettungskräfte konnten 15 Leichen bergen, die Zahl der Verletzten ist noch nicht bekannt. Die vietnamesische Küstenwache und örtliche Fischerboote beteiligten sich an der Suche nach Überlebenden. Nach Angaben der Provinzverwaltung von Kien Giang, zu der Phu Quoc gehört, waren die meisten Opfer vietnamesische Touristen. Die Identifizierung der Toten dauert an.

Festnahme des Kapitäns

Der Kapitän des Schnellbootes wurde von der Polizei festgenommen und wird verdächtigt, gegen Sicherheitsvorschriften verstoßen zu haben. Die Ermittler prüfen, ob das Boot überladen war oder die Wetterbedingungen ignoriert wurden. „Wir werden den Vorfall gründlich untersuchen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen“, sagte ein Sprecher der örtlichen Polizei. Der Kapitän muss sich wegen fahrlässiger Tötung verantworten.

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Hintergrund: Tourismus auf Phu Quoc

Phu Quoc ist ein beliebtes Reiseziel in Vietnam, bekannt für seine Strände und Tauchmöglichkeiten. Bootsausflüge sind bei Touristen sehr gefragt. In den letzten Jahren gab es jedoch wiederholt Unfälle mit Ausflugsbooten, was Sicherheitsbedenken aufwirft. Die Behörden haben angekündigt, die Kontrollen zu verschärfen und strengere Auflagen für Bootsführer zu erlassen.

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