Urlaubern und Einheimischen auf Mallorca steht die nächste Hitzewelle bevor. Bereits am Wochenende lagen die Temperaturen deutlich über 30 Grad Celsius. Doch es wird noch heißer: Erwartet werden Spitzenwerte von 39 Grad, etwa in der nördlich gelegenen Gemeinde Inca. Für die Gemeinde Santanyí im Süden der Baleareninsel werden knackige 35 Grad vorausgesagt. Für das Inselzentrum gilt Warnstufe orange, also extreme Hitze.
Temperaturen steigen rasch an – gefühlte Hitze über 40 Grad
Und die Temperaturen bleiben in den nächsten Tagen hoch, wie verschiedene lokale Medien schreiben. Während es am Morgen mit um die 24 Grad noch erträglich ist, sollen die Temperaturen im Tagesverlauf rasch ansteigen. Am Dienstag zum Beispiel werden inselweit um die 35 Grad erwartet. Das Problem: Während der Mittagshitze können die gefühlten Temperaturen bei mehr als 40 Grad liegen. Das kann für den menschlichen Kreislauf gefährlich werden. Deshalb gilt für die Tagesmitte: direkte Sonne vermeiden.
Tropische Nächte: Schlafmangel durch Wärme
Wie die „Mallorca-Zeitung“ schreibt, führt das bei vielen Urlaubern und Anwohnern zu Nächten ohne ausreichend Schlaf. Denn auch in der Nacht sinken die Temperaturen oft nicht unter 20 Grad ab. Das kann zu unruhigem Schlaf führen. Schlafexperten empfehlen daher, in möglichst kühlen Räumen zu schlafen. Nur wenn der Körper seine Temperatur um ein Grad herabsenken kann, schläft der Mensch ein und durch.
Wassertemperatur erreicht 30 Grad
Wer Abkühlung im Mittelmeer sucht, könnte enttäuscht werden. Die Wassertemperaturen liegen an vielen Stränden inzwischen bei 30 Grad Celsius. In der Bucht von Pollença wurden am frühen Montagmorgen 30,1 Grad durch die spanische Hafenbehörde gemessen. Gemessen wurde um drei Uhr nachts, weshalb davon auszugehen ist, dass die Wassertemperaturen am Tag noch steigen werden.
Hitzewelle hält an – Vorsicht geboten
Die anhaltende Hitzewelle stellt eine Belastung für den Körper dar. Urlauber und Einheimische sollten ausreichend trinken, sich im Schatten aufhalten und körperliche Anstrengung in der Mittagszeit vermeiden. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen. Die Behörden raten, die heißen Stunden zwischen 12 und 17 Uhr möglichst in klimatisierten Räumen zu verbringen.



