Massiver Drohnenangriff auf Moskau – Raffinerie in Flammen
Drohnenangriff auf Moskau: Raffinerie brennt

Massiver ukrainischer Drohnenangriff auf Moskau

In der Nacht zum Donnerstag erlebte Moskau einen der schwersten Drohnenangriffe seit Beginn des Ukraine-Krieges. Ukrainische Drohnen trafen mehrere Ziele in der russischen Hauptstadt und Umgebung. Eine Raffinerie stand in Flammen, dicke Rauchsäulen stiegen über der Stadt auf. Der Flugverkehr wurde vorübergehend eingeschränkt, mehrere Flughäfen stellten den Betrieb ein.

Raffinerie in Brand

Besonders schwer getroffen wurde eine Ölraffinerie im Südosten Moskaus. Feuerwehrleute kämpften stundenlang gegen die Flammen. Nach Angaben der Behörden gab es mehrere Verletzte. Die genaue Schadenshöhe ist noch unklar. Experten gehen jedoch davon aus, dass die Energieinfrastruktur Russlands gezielt geschwächt werden soll.

Flugverkehr eingeschränkt

Als Reaktion auf den Angriff wurden die Flughäfen Domodedowo, Scheremetjewo und Wnukowo vorübergehend geschlossen. Zahlreiche Flüge wurden gestrichen oder umgeleitet. Reisende mussten mit erheblichen Verspätungen rechnen. Die russische Luftabwehr meldete den Abschuss mehrerer Drohnen, doch einige schafften es offenbar durch die Abwehr.

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Krieg dauert länger als Erster Weltkrieg

Der Angriff ereignete sich am 18. Juni 2026, fast 1600 Tage nach Beginn der russischen Invasion. Der Krieg dauert damit länger als der Erste Weltkrieg oder der deutsche Angriff auf die Sowjetunion. Aus ukrainischer Sicht wehrt sich das Land seit Februar 2014 gegen die Truppen Wladimir Putins. Kiew gelingt es zunehmend, den Krieg nach Russland zu tragen. Kaum eine Nacht vergeht ohne Drohnenangriffe, die teils verheerende Schäden anrichten, vor allem an der Energieinfrastruktur.

Internationale Reaktionen

Der G7-Gipfel am Dienstag brachte zusätzlichen Druck auf Russland. Die Staats- und Regierungschefs einigten sich auf weitere Sanktionen. Russland wirft der Ukraine vor, mit den Angriffen gezielt die Zivilbevölkerung zu treffen. Die Ukraine betont dagegen, militärische Ziele anzugreifen. Die Lage bleibt angespannt.

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