Erdbeben der Stärke 6,3 erschüttert Neuseelands Südinsel – Tsunami-Warnung
Erdbeben der Stärke 6,3 in Neuseeland – Tsunami-Warnung

Ein heftiges Erdbeben hat am Donnerstag die Südinsel Neuseelands erschüttert. Die Nationale Katastrophenschutzbehörde des Landes gab umgehend eine Tsunami-Warnung heraus. Die Bewohner und Touristen in den betroffenen Küstenregionen wurden aufgefordert, sich „sofort“ in höher gelegene Gebiete zu begeben oder „so weit ins Landesinnere wie möglich“ zu fliehen.

Stärke des Bebens unterschiedlich angegeben

Die neuseeländische Behörde bezifferte die Stärke der Erdstöße mit 6,3. Erdbebenwarten in Deutschland und den USA gaben hingegen eine Magnitude von 5,9 an. Das Epizentrum lag den Angaben zufolge rund 40 Kilometer nördlich des Ortes Te Anau. Weitere Details zu möglichen Schäden oder Verletzten lagen zunächst nicht vor.

Touristenregion betroffen

Te Anau liegt im dünn besiedelten Westen der Südinsel, ist jedoch ein bedeutender Ausgangspunkt für Touristen, die die berühmte Fjordland-Region mit Attraktionen wie dem Milford Sound und dem Doubtful Sound erkunden möchten. Die Gegend ist für ihre atemberaubenden Naturlandschaften bekannt, aber auch erdbebengefährdet.

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Historische Erdbeben in Neuseeland

Neuseeland wird immer wieder von teils schweren Erdbeben heimgesucht. Besonders verheerend war das Beben vom Februar 2011 in Christchurch, einer Großstadt an der Ostküste der Südinsel. Damals kamen 185 Menschen ums Leben, zahlreiche Gebäude wurden zerstört oder stark beschädigt, darunter auch die historische Kathedrale im Stadtzentrum. Die aktuelle Tsunami-Warnung zeigt, dass die Gefahr von Nachbeben und Folgewellen weiterhin besteht.

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