Nach der erneuten Eskalation im Iran-Krieg haben Staaten am Persischen Golf in der Nacht zum Montag abermals Raketenbeschuss gemeldet. Bahrain und Kuwait, die bereits zuvor im Zentrum iranischer Vergeltungsangriffe standen, lösten Alarm aus und bekämpften nach eigenen Angaben feindliche Projektile.
Kuwait und Bahrain melden Angriffe
Der Generalstab der Armee in Kuwait berichtete, dass feindliche Luftziele bekämpft würden. In Bahrain wurde seit Einbruch der Nacht mehrfach Alarm ausgelöst, wie das Innenministerium des Inselstaats mitteilte. Das Ministerium rief die Einwohner auf, Ruhe zu bewahren und Schutz zu suchen.
Auch aus Jordanien wurden Raketenangriffe gemeldet. Die jordanische Nachrichtenagentur Petra berichtete am Montagmorgen unter Berufung auf eine Militärquelle, dass vier Raketen aus dem Iran abgefangen worden seien. Es habe keine Opfer oder Schäden gegeben, hieß es.
Revolutionsgarden: US-Militäreinrichtungen attackiert
Irans mächtige Revolutionsgarden erklärten, sie hätten als Reaktion auf die jüngsten US-Angriffe unter anderem ein mobiles Raketenartilleriesystem der US-Armee in Kuwait, Treibstofftanks und Munitionslager des Luftwaffenstützpunkts Prince Hassan in Jordanien sowie ein Kontrollzentrum des US-Stützpunkts Scheich Isa in Bahrain angegriffen. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.
In der vergangenen Nacht hatte das US-Militär bereits zum vierten Mal binnen einer Woche den Iran angegriffen. Dabei seien Dutzende Ziele an verschiedenen Orten getroffen worden, berichtete das für die Region zuständige Kommando Centcom.



