Missbrauch in den Niederlanden: Männer betäubten und vergewaltigten Partnerinnen
Missbrauch in den Niederlanden: Partnerinnen betäubt und vergewaltigt

Schockierende Enthüllungen in den Niederlanden

Die niederländische Polizei hat vier Männer festgenommen, die im Verdacht stehen, ihre eigenen Partnerinnen betäubt und vergewaltigt zu haben. Die Taten wurden gefilmt und die Aufnahmen im Internet verbreitet. Der Fall erinnert an das Verbrechen an der Französin Gisèle Pelicot, die von ihrem Ehemann über Jahre hinweg betäubt und missbraucht wurde.

Ermittlungen nach Hinweisen aus Deutschland und Großbritannien

Die Polizei in Rotterdam wurde durch Hinweise von Kollegen aus Deutschland und Großbritannien auf die Spur gebracht. Diese hatten geschlossene Gruppen in sozialen Medien entdeckt, in denen sich Männer darüber austauschten, wie man Frauen am besten unter Drogen setzen und sexuell missbrauchen kann. „Es handelt sich um ein neues Phänomen“, erklärte Gerben Cabbort von der Sondereinheit Sexuelle Gewalt bei der Polizei Rotterdam gegenüber dem Radiosender NOS.

Durchsuchungen und Beweismittel

Bei Hausdurchsuchungen wurden Computer, Handys und USB-Sticks beschlagnahmt. Zudem fanden die Beamten Waffen und Betäubungsmittel. Die Einsätze fanden bereits in der vergangenen Woche statt, wurden aber erst jetzt bekannt gegeben, da die Ermittlungen noch andauern. Die Polizei machte keine Angaben zur möglichen Zahl der Opfer. Derzeit werden die sichergestellten Aufnahmen ausgewertet, um die Identität der betroffenen Frauen zu ermitteln.

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Psychische Folgen für die Opfer

Die Polizei betonte die schwerwiegenden psychischen Auswirkungen solcher Taten auf die Frauen. „Die Nachricht, dass dein Partner oder ein Bekannter dich möglicherweise unter Drogen gesetzt und vielleicht sogar vergewaltigt hat oder das wollte, kann dein Leben völlig auf den Kopf stellen“, so ein Sprecher. Die Verdächtigen sind zwischen 21 und 51 Jahre alt und stammen aus verschiedenen Regionen der Niederlande. Ihre genauen Taten werden noch untersucht.

Weitere Festnahmen nicht ausgeschlossen

Neben den vier Festgenommenen stehen vier weitere Männer unter Verdacht, an den Taten oder der Verbreitung der Bilder beteiligt gewesen zu sein. Die Polizei schließt weitere Festnahmen nicht aus. Der Fall zeigt erneut die erschreckende Dimension von sexualisierter Gewalt in Partnerschaften auf.

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