Iran-Krieg: USA setzen Angriffe fort – Iran droht mit Öl-Blockade
USA setzen Angriffe auf Iran fort – Iran droht mit Öl-Blockade

Die USA haben ihre Luftangriffe auf den Iran auch am Dienstag fortgesetzt. Ein US-Beamter bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass das US-Militär militärische Ziele im Iran ins Visier genommen habe, um „aufkommende Bedrohungen zu beseitigen“. Konkrete Angaben zur Dauer der Angriffe machte er nicht. Der Sender ABC News berichtete unter Berufung auf einen US-Beamten, dass die Luftangriffe bereits seit einigen Stunden im Gange seien.

Iranische Revolutionsgarden drohen mit Energie-Blockade

Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) drohen mit einer Blockade sämtlicher Energieexporte aus der Region. Solange die „bösartigen Handlungen“ der USA andauerten, werde „kein einziger Tropfen Öl und Gas“ aus der Region exportiert, melden iranische Staatsmedien. Die „Aggressionen“ der USA würden die Wiedereröffnung der Straße von Hormus verzögern, heißt es weiter. Iranische Angriffe auf US-Einrichtungen in Kuwait und Bahrain seien Reaktionen auf US-Angriffe auf den Iran.

Trump fordert von Netanjahu Truppenabzug

US-Präsident Donald Trump hat den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu dem Nachrichtenportal Axios zufolge zum Abzug der israelischen Truppen aus Syrien und dem Libanon aufgefordert. Trump habe dies in einem Telefonat am vergangenen Donnerstag gesagt, berichtet das Portal unter Berufung auf US- und israelische Regierungsvertreter.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Kuwait meldet Luftangriff – Flugabwehr aktiv

Das Militär von Kuwait hat einen Luftangriff gemeldet. Die Flugabwehr sei aktiv, hieß es in einer Mitteilung vom Dienstag. Zunächst gab es keine Berichte über Tote, Verletzte oder Schäden. Details zum Ort des Angriffs wurden ebenfalls nicht genannt. Der Iran hat in den vergangenen Tagen wiederholt Angriffe auf Kuwait und andere mit den USA verbündete Golfstaaten ausgeführt.

Trump rückt von Hormus-Gebühr ab

US-Präsident Donald Trump rückt von seiner gestern angekündigten Gebühr von 20 Prozent für Schiffspassagen durch die Straße von Hormus ab. Nach „sehr produktiven Gesprächen“ mit den Führungsspitzen im Nahen Osten habe er beschlossen, die Abgabe durch Handels- und Investitionsabkommen zu ersetzen, teilt Trump auf seiner Plattform Truth Social mit.

Israel billigt Gelder für 34 neue Siedlungen

Das israelische Sicherheitskabinett billigt nach Angaben von Finanzminister Bezalel Smotrich ein Budget von 1,3 Milliarden Schekel (379 Millionen Euro) für den Bau von 34 neuen Siedlungen im besetzten Westjordanland. Weitere 1,1 Milliarden Schekel seien für den Bau von Straßen zu den neuen Orten vorgesehen. Die meisten Staaten und die Vereinten Nationen betrachten die israelischen Siedlungen als illegal.

Netanjahu droht Iran mit „großer Härte“

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu droht dem Iran im Falle eines Angriffs mit großer Härte. Israel sei auf jedes Szenario vorbereitet, sagte Netanjahu laut Regierungspresseamt. „Die Zeiten, in denen uns jemand Schaden zufügt und wir nicht doppelt zurückschlagen, sind vorbei“, sagte Netanjahu. Der Iran müsse mit einer viel stärkeren Reaktion rechnen.

Erneut Tanker vor der Küste Omans angegriffen

Erneut ist ein Tanker vor der Küste des Omans angegriffen worden. Am Chemikalien- und Öltanker „Stolt Magnesium“ habe sich in der Nacht eine Explosion ereignet, die von einem „nicht identifizierten externen Mittel“ verursacht worden sei, teilte der Mutterkonzern Stolt-Nielsen mit. Durch die Explosion sei im Maschinenraum ein Feuer ausgebrochen. Die Besatzung sei sicher und habe begonnen, den Brand zu löschen.

USA stoppen offenbar Abzug von Tankflugzeugen aus Israel

Angesichts der Eskalation im Iran-Konflikt setzen die USA Medienberichten zufolge ihren geplanten Abzug von Tankflugzeugen vom israelischen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv aus. Dies könnte laut Flughafenbehörde zur Stornierung von bis zu 50.000 Tickets während der Hauptreisezeit im Sommer führen, berichtete die „Times of Israel“. Nach Angaben der „Jerusalem Post“ kann der Flughafen nur noch ein Drittel seiner Kapazität für den zivilen Flugverkehr nutzen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration

Libanon und Israel nehmen Verhandlungen über Truppenabzug auf

Libanon und Israel haben am Dienstag in Rom Verhandlungen über einen Abzug der israelischen Truppen aus dem Südlibanon aufgenommen. Bei den zweitägigen Gesprächen in der US-Botschaft solle die Umsetzung eines von den USA vermittelten Rahmenabkommens erörtert werden, sagten libanesische Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Das am 26. Juni in Washington vereinbarte Abkommen sieht ein Ende des Konflikts, die Entwaffnung militanter Gruppen sowie den Abzug der israelischen Armee und die Stationierung libanesischer Truppen im Süden des Landes vor.

Indien protestiert bei Iran nach Tod eines Seemanns

Indien protestiert nach der Tötung eines indischen Seemanns in der Straße von Hormus scharf bei der iranischen Regierung. Das Außenministerium in Neu-Delhi bestellt dazu den stellvertretenden iranischen Botschafter ein. Das Opfer gehörte zu den 46 Besatzungsmitgliedern zweier Schiffe, die in der Meerenge angegriffen wurden. Zehn weitere seiner Landsleute wurden verletzt, zwei davon schwer. Indien zeigt sich „zutiefst besorgt“ und fordert ein Ende der Angriffe auf die Handelsschifffahrt.

Iranische Medien melden erneut Explosionen im Süden

Iranische Medien haben erneut Explosionen an der Südküste gemeldet. Der staatliche Rundfunk berichtete über fünf Detonationen im Westen der Hafenstadt Bandar Abbas. Kurz darauf sei die Stadt Buschehr unter Beschuss geraten, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Vier Ortsteile seien Ziel von Angriffen gewesen, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf den Vizegouverneur der gleichnamigen Provinz.

Britische Behörde: Tanker nahe Straße von Hormus von Rakete getroffen

Ein Tanker ist beim Verlassen der Straße von Hormus auf der südlichen Route von einer Rakete getroffen worden. Der Angriff habe sich am Montag rund 13 Seemeilen südöstlich der omanischen Ortschaft Limah ereignet, meldet die britische Informationsstelle für den Seehandel (UKMTO).

Deutsche Reeder beklagen Rückschlag in Straße von Hormus

Der Verband Deutscher Reeder (VDR) warnt vor den Folgen einer neuen Blockade in der Straße von Hormus und den Gebührenplänen von US-Präsident Donald Trump. „Die erneute Eskalation ist äußerst besorgniserregend“, sagt VDR-Hauptgeschäftsführer Martin Kröger der „WirtschaftsWoche“. Betroffen seien rund 20 Schiffe in deutschem Eigentum oder unter deutschem Management. Sie seien derzeit mit etwa 400 Seeleuten in der Region unterwegs. In Trumps jüngstem Vorstoß sieht der VDR einen Verstoß gegen das Seerecht.

Revolutionsgarden attackieren US-Luftwaffenbasis in Jordanien

Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben einen US-Luftwaffenstützpunkt in Jordanien mit ballistischen Raketen angegriffen. In einer von der Nachrichtenagentur Fars veröffentlichten Erklärung ruft die militärische Eliteeinheit die jordanische Bevölkerung dazu auf, die US-Militärbasen in ihrem Land niederzureißen. Zugleich betonen die Revolutionsgarden die Verbindung mit dem Land: Sie hegten keine Feindschaft gegen Jordanien, vielmehr liebe man das jordanische Volk.

USA setzen Angriffe im Iran fort – Teheran attackiert Tanker

Während das US-Militär im eskalierenden Konflikt um die Straße von Hormus weiter Ziele im Iran bombardiert, hat der Iran in der Meerenge zwei Tanker mit Marschflugkörpern attackiert. Bei der Attacke auf die Schiffe der mit den USA verbündeten Vereinigten Arabischen Emirate wurde nach Angaben des dortigen Verteidigungsministeriums ein indisches Besatzungsmitglied getötet, zudem habe es acht Verletzte gegeben. Derweil meldeten iranische Medien in der Nacht mehrfache Explosionen an der Südküste der Islamischen Republik.

Erneut Sirenengeheul in Bahrain

Nach den erneuten Angriffen des US-Militärs auf Ziele im Iran heulen im Golfstaat Bahrain wieder die Alarmsirenen. Das Innenministerium des mit den USA verbündeten Landes rief die Einwohner in der Nacht auf, ruhig zu bleiben und Schutz zu suchen. Das US-Militär hatte zuvor in dritter Nacht in Folge mit Angriffen gegen den Iran begonnen. Bahrain wie auch Kuwait hatten erst in der Nacht zuvor von feindlichem Raketenbeschuss berichtet.

Emirate: Iran attackiert zwei Tanker vor Omans Küste

Der Iran hat nach Angaben der Vereinigten Arabischen Emirate zwei Tanker des mit den USA verbündeten Golfstaats in der Straße von Hormus angegriffen. Wie das Verteidigungsministerium der Emirate in der Nacht bekanntgab, wurden die Schiffe bei der Durchquerung auf der südlichen Schifffahrtsroute innerhalb der omanischen Hoheitsgewässer von zwei Marschflugkörpern getroffen. Dabei sei ein indisches Besatzungsmitglied getötet worden, zudem seien acht verletzt worden, vier davon schwer. Bei den Verletzten handele es sich um sechs indische und zwei ukrainische Staatsangehörige. Der Angriff stelle einen „schwerwiegenden Verstoß und klaren Bruch des Völkerrechts“ dar, erklärte das Verteidigungsministerium.

Berichte über Explosionen im Iran

Nach Beginn der erneuten Welle von Angriffen des US-Militärs auf Ziele im Iran haben örtliche Medien Explosionen an der Südküste des Landes gemeldet. Laut der den mächtigen iranischen Revolutionsgarden nahestehenden Nachrichtenagentur Fars sowie dem regierungstreuen Sender Press TV gab es in der Nacht mehrere Detonationen auf der Insel Kisch am Persischen Golf. Auch aus dem Bereich der Hafenstadt Buschehr, der Insel Qeschm in der Straße von Hormus sowie der Großstadt Bandar Abbas wurden Explosionen gemeldet. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor in einem Radiointerview angekündigt, dass das US-Militär den Iran erneut attackieren und hart treffen werde.

Trump droht dem Iran mit Angriff auf Tunnelsystem im Kuh-e Kolang

US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit einem Angriff auf das stark befestigte Tunnelsystem im Berg Kuh-e Kolang. „Wir werden Pickaxe Mountain ausschalten“, sagt Trump in einem Radiointerview und verwendet damit den in den USA gebräuchlichen Namen. Die Anlage nahe dem beschädigten Atomkomplex Natans liegt Experten zufolge so tief unter der Erde, dass sie selbst von den stärksten bunkerbrechenden US-Bomben kaum zerstört werden kann. Zudem kündigt Trump neue Militärschläge gegen den Iran an: „Wir werden sie heute Abend sehr hart treffen und wir werden sie morgen hart treffen.“