Trump droht Kanada mit Zöllen: Hockeyschläger, Wein und Zement betroffen
Trump droht Kanada mit Zöllen: Hockeyschläger, Wein und Zement

US-Präsident Donald Trump hat Kanada erneut mit Strafzöllen gedroht und nun erste Maßnahmen ergriffen. Betroffen sind unter anderem Hockeyschläger, Wein und Zement. Die neuen Zölle könnten Ende der Woche auch Europa treffen, wie die New Yorker Korrespondentin Katharina Kort berichtet.

Hintergrund der Zoll-Drohungen

Trump begründet die Maßnahmen mit der angeblich schlechten Luft aus Kanada, die in die USA gelange. Bereits in der Vergangenheit hatte der US-Präsident immer wieder mit Zöllen gegen das Nachbarland gedroht. Nun scheint er seine Drohungen wahrzumachen. Die genauen Zollsätze wurden noch nicht veröffentlicht, doch die betroffenen Produkte sind klar: Hockeyschläger, Wein und Zement stehen auf der Liste.

Auswirkungen auf Kanada und Europa

Kanada ist einer der wichtigsten Handelspartner der USA. Die neuen Zölle könnten die kanadische Wirtschaft empfindlich treffen, insbesondere die Weinindustrie und die Baustoffbranche. Doch auch Europa muss sich auf mögliche Zölle einstellen. Trump hatte mehrfach angedeutet, dass er auch gegen die EU handelspolitische Maßnahmen ergreifen könnte. „Wir werden sehen, was passiert“, zitierte Kort einen Sprecher des Weißen Hauses. Die Unsicherheit an den Märkten wächst.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Die kanadische Regierung zeigte sich enttäuscht über die Entscheidung. „Diese Zölle sind unfair und werden beiden Seiten schaden“, sagte ein Sprecher des kanadischen Handelsministeriums. Man prüfe nun Gegenmaßnahmen. Auch die EU-Kommission beobachtet die Entwicklung mit Sorge. „Wir hoffen auf eine diplomatische Lösung“, erklärte ein Sprecher.

Reaktionen aus der Wirtschaft

Die US-Wirtschaft reagierte verhalten. Während einige Branchen die Zölle begrüßen, warnen andere vor negativen Folgen. „Zölle sind nie gut für den Handel“, sagte ein Analyst der New Yorker Börse. Die Aktienkurse kanadischer Unternehmen fielen leicht. Die genauen Auswirkungen bleiben abzuwarten.

Trump selbst twitterte: „Kanada hat die USA lange genug ausgenutzt. Jetzt ist Schluss damit!“ Die Opposition im US-Kongress kritisierte die Maßnahmen scharf. „Das schadet unseren eigenen Bürgern“, so ein demokratischer Senator. Die Republikaner hingegen unterstützen Trumps harte Linie.

Ob die Zölle tatsächlich Ende der Woche in Kraft treten, ist noch unklar. Die Verhandlungen zwischen den USA und Kanada laufen weiter. Europa bereitet sich indes auf mögliche eigene Zölle vor. Die kommenden Tage werden zeigen, ob Trump seine Drohungen wahrmacht.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration