Roberto Lamprecht, Chefreporter Sport bei BILD, feiert 30 Jahre im Journalismus. Schon als Kind war ihm klar: „Ich werde Profifußballer oder Sportjournalist.“ Da es für die große Fußballer-Karriere nicht reichte, berichtet er seit drei Jahrzehnten mit Leidenschaft und Energie über kleine und große Geschichten – für BILD, BILD am Sonntag, Sport BILD, B.Z. und die WELT.
Von der Freundschaftsbuch-Prognose zur Reporter-Karriere
Schon in allen Freundschaftsbüchern stand: „Profifußballer oder Sportjournalist.“ Der gebürtige Berliner machte 1992 Abitur, studierte an der FU Berlin Sportwissenschaft und arbeitete von 1993 bis 1995 als freier Mitarbeiter beim „Nord-Berliner“ für Sport und Politik. Seit 1995 ist er bei BILD, seit 2011 als Chefreporter. „Die beste Geschichte gewinnt – egal wie groß oder klein, berühmt oder unbekannt die Gesprächspartner sind“, betont Lamprecht.
Berichterstattung über Hertha BSC und mehr
Von Anfang an berichtet Lamprecht über Hertha BSC. Zudem begleitete er fünf Jahre lang Alba Berlin (Basketball) und Berlin Thunder (Football). Seine Themenvielfalt reicht von bunten Sportarten bis zu Fußball-Amateuren. Bei der Fußball-WM 2006 und der Fußball-EM 2024 in Deutschland war er inklusive der Endspiele im Einsatz – beide fanden in seiner Geburtsstadt Berlin im Olympiastadion statt.
Aktuelle Artikel: Hertha BSC im Fokus
Lamprechts jüngste Beiträge drehen sich um Hertha BSC: Die Saisoneröffnung ohne Neuzugänge und ohne Saisonziel, die überraschende Personalie, dass Berlins Topstar seinen Bruder zu Hertha holt, und der Sieg bei Lok Leipzig, bei dem Trainer Leitl eine Entscheidung im Ernst-Poker fordert. Weitere Themen sind Tjark Ernst, der bei „40 Seconds Kids“ mit Schülern kocht und kickt, und das Talent, das es wie Eichhorn macht. Auch das EM-Halbfinale, in dem ein Hertha-Juwel einen Union-Torjäger ausbremste, sowie die Tatsache, dass Hertha vier Wochen vor Saisonstart der einzige Profiklub ohne Neuzugänge war, werden behandelt.
Leidenschaft für den Sport verbindet
„Sport macht Spaß und verbindet!“, so Lamprecht. Diese Einstellung prägt seine Arbeit seit 30 Jahren. Ob große Events oder kleine Geschichten – er bleibt stets fair und knackig. Die Herausforderung: Geschichten schnell erkennen und transportieren. Mit seinem Engagement hat er sich als feste Größe im deutschen Sportjournalismus etabliert.



