1. FC Frankfurt muss in Oberliga Süd antreten – Einspruch abgelehnt
1. FC Frankfurt: Einspruch gegen Staffeleinteilung abgelehnt

Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) hat den Einspruch des 1. FC Frankfurt gegen die Einteilung in die Südstaffel der Oberliga abgewiesen. Der Kultklub aus Brandenburg, der als FC Vorwärts Frankfurt/Oder einst in der DDR-Oberliga spielte, muss nun die Entscheidung akzeptieren und deutlich weitere Reisen auf sich nehmen.

Meisterschaft und Aufstieg, dann der Schock

Der 1. FC Frankfurt feierte in der vergangenen Saison die Meisterschaft und den Aufstieg in die Oberliga (5. Liga). Die Freude währte jedoch nur kurz, denn der NOFV teilte den Verein überraschend der Südstaffel zu. Dies bedeutet für den Klub aus dem Bundesland Brandenburg längere Fahrtwege und höhere Kosten. Der Verein legte umgehend Einspruch ein, blieb damit jedoch erfolglos.

Verband begründet Entscheidung mit Gesamtkilometern

„Der NOFV hat entschieden: Es geht für uns in die NOFV-Oberliga Süd“, teilten die Frankfurter kurz mit. Der Verband begründete die Abweichung von den regionalen Grundsätzen mit einer Verkürzung der Gesamtstreckenkilometer aller Vereine um 67 Kilometer. Der 1. FC Frankfurt hielt dagegen: „Das ist bei berechneten 62.747 Gesamtkilometern 1 Promille oder ca. 140 m für jede der 480 notwendigen Fahrtstrecken.“ Dennoch blieb der Einspruch erfolglos.

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Mehrkosten von bis zu 15.000 Euro erwartet

Durch die Einteilung in die Südstaffel kommen auf den 1. FC Frankfurt rund 2.700 zusätzliche Fahrtkilometer zu. Die Reisezeiten werden teils deutlich länger, was zu einer zusätzlichen wirtschaftlichen Belastung von bis zu 15.000 Euro führt. Immerhin: Frankfurt darf am 9. August mit einem Heimspiel gegen Weißenfels in die Saison starten. Das erste Auswärtsspiel führt eine Woche später ins 200 Kilometer entfernte Freital.

Kultklub der ehemaligen DDR muss sich fügen

Der 1. FC Frankfurt, der als FC Vorwärts Frankfurt/Oder in der höchsten Spielklasse der DDR vertreten war, muss die Entscheidung nun zähneknirschend akzeptieren. Der Streit ist beigelegt, die Saison kann beginnen.

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