Karim Adeyemi, Offensivspieler von Borussia Dortmund, befindet sich auf dem Weg zum Medizincheck beim FC Barcelona. Der 24-Jährige sei am Montagmittag mit einem Privatflugzeug vom Dortmunder Flughafen in Richtung Barcelona gestartet, wie die „Bild“-Zeitung berichtete. Begleitet wird der Fußball-Profi unter anderem von seiner Ehefrau, der Musikerin Loredana. Der Wechsel zum spanischen Meister gilt demnach nur noch als Formsache.
Barcelona-Präsident bestätigt bevorstehenden Transfer
Bereits am Sonntag fehlte Adeyemi bei der Leistungsdiagnostik des BVB und war für Gespräche mit anderen Vereinen freigestellt worden. Auch Barcelonas Clubpräsident Joan Laporta hatte den bevorstehenden Wechsel bereits bestätigt. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet, dass Adeyemis Wechsel zum FC Barcelona beschlossen sei. Demnach haben sich der BVB und das Team von Ex-Bundestrainer Hansi Flick auf einen Vertrag bis Sommer 2031 mit einer Ablösesumme von 22 Millionen Euro plus sieben Millionen Euro Boni geeinigt.
Adeyemi kam vor vier Jahren aus Salzburg
Der schnelle Außenstürmer war vor vier Jahren für gut 30 Millionen Euro von Red Bull Salzburg nach Dortmund gekommen. Sein Vertrag beim BVB lief ursprünglich bis Sommer 2027. Adeyemi hatte den Club zuvor über seinen Wechselwunsch informiert. Seinen neuen Coach kennt Adeyemi bereits: Hansi Flick hatte ihn im September 2021 erstmals in die deutsche Nationalmannschaft berufen. Für das DFB-Team bestritt Adeyemi seitdem elf Spiele.
Wechsel mit wirtschaftlichen und sportlichen Dimensionen
Der Transfer unterstreicht die hohe Bedeutung Adeyemis auf dem internationalen Markt. Mit 22 Millionen Euro Grundablöse plus Bonuszahlungen liegt die Gesamtsumme bei bis zu 29 Millionen Euro. Für den BVB bedeutet dies einen Verlust im Vergleich zur ursprünglichen Investition von 30 Millionen Euro, jedoch konnten die Dortmunder den Spieler vier Jahre nutzen. Für Barcelona ist Adeyemi eine Verstärkung für die Offensive unter Hansi Flick, der den Spieler bereits aus der Nationalmannschaft kennt. Adeyemi bringt Tempo und Torgefahr mit, was den Kader der Katalanen variabler macht.



