Karim Adeyemi (24) steht vor einem überraschenden Wechsel vom Borussia Dortmund zum FC Barcelona. Der Dribbler verlässt den BVB und wechselt zum spanischen Meister, wo er auf seinen Förderer Hansi Flick (61) trifft. Die Ablöse beträgt 22 Millionen Euro Sockelbetrag plus neun Millionen Euro leicht erreichbare Boni. Zudem sichert sich Dortmund eine Weiterverkaufsklausel in Höhe von 35 Prozent.
Pro: Adeyemi hat die Barça-DNA
BILD-Reporter Yannick Hüber argumentiert, dass Adeyemi trotz seiner schwierigen letzten Saison mit dem Mystery-Box-Eklat und der Nicht-Nominierung für die WM das Potenzial für Barcelona besitzt. „Adeyemi besitzt die Barça-DNA! Er bringt alles mit, um gut genug für den katalanischen Angriffs-Fußball zu sein: Tempo, Tricks und einen starken ersten Kontakt“, so Hüber. Die technisch geprägte LaLiga dürfte ihm besser liegen als die robuste Bundesliga. Flick, der Adeyemi bereits in Salzburg beobachtete und 2021 in der Nationalmannschaft debütieren ließ, könnte aus dem Sorgenprofi wieder Disziplin und Spielfreude herauskitzeln.
Contra: Nur Adeyemis Lebensqualität steigt
BILD-Reporter Erik Peters sieht Adeyemi hingegen als Gewinner des Transferfensters, aber nicht als sportlichen Gewinn für Barcelona. „Ein Spieler, der abseits des Feldes für mehr Schlagzeilen sorgt als auf dem Platz, darf tatsächlich beim großen FC Barcelona unterschreiben. Wieso eigentlich?“, fragt Peters. Adeyemi sei zwar pfeilschnell und dribbelstark, aber seine Leistungen seien viel zu unbeständig. In der letzten Saison kam er für den BVB nur auf 15 Startelfeinsätze in der Liga, weshalb ihn Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht zur WM mitnahm. Peters glaubt nicht, dass sich Adeyemi gegen Weltklassespieler wie Lamine Yamal oder Nico Gordon durchsetzen kann. Ihm bleibe bei Flick nur die Rolle des Jokers. „Wird er wohl verkraften können, schließlich hat er in einer der faszinierendsten Städte Europas nun eine ganz andere Lebensqualität als in Dortmund. Das wird sicher auch seine Rapper-Ehefrau Loredana freuen“, so Peters.



