Die FUNKE Mediengruppe hat den Caso AirFry DuoChef einem ausführlichen Test unterzogen. Das Gerät verspricht mit zwei Kammern und einer abnehmbaren Trennwand viel Flexibilität und Platz – ideal für Singles und Familien gleichermaßen. IMTEST, das Test- und Verbraucherportal der FUNKE Mediengruppe, prüfte unter anderem die Bedienung, die Gleichmäßigkeit der Garergebnisse und ob der Hersteller seine Versprechen hält.
Technische Daten und Bewertung
Der Caso AirFryer DuoChef wiegt 9,05 Kilogramm und hat die Maße 43,5 x 33,5 x 38,5 Zentimeter. Mit einer Kapazität von 14 Litern und einer Leistung von 2.200 Watt bietet er reichlich Volumen. Im Test erzielte das Modell die Note 2,26 (gut) bei einem Preis von 139,99 Euro. Die Gesamtnote setzt sich zu 95 Prozent aus der Labor-Testnote und zu fünf Prozent aus einer Preis-Note zusammen.
Bedienung mit kleinen Schwächen
Die Steuerung erfolgt über ein Touch-Display auf der Vorderseite. Mit den Tasten „L“, „R“ und „L+R“ wählt der Nutzer den linken, rechten oder den großen Frittierkorb aus. Zehn Automatikprogramme erleichtern die Zubereitung. Zeit (bis zu 60 Minuten) und Temperatur (50 bis 200 Grad Celsius) lassen sich über Pfeiltasten einstellen. Als störend empfinden die Tester die vielen blinkenden Symbole und die wechselnde Anzeige von Temperatur und Zeit, was die Bedienung etwas erschwert. Auch die Tasten wirken etwas schwergängig.
Die Innenraum-Beleuchtung erlaubt eine durchgehende Sichtkontrolle. Der HOLD-Modus sorgt dafür, dass verschiedene Gerichte in den Kammern zeitgleich fertig werden. Nach der Hälfte der Garzeit erinnert die Fritteuse ans Schütteln der Körbe, was eine gleichmäßige Hitzeverteilung gewährleistet. Nach Ende der Garzeit ertönt ein Signal und das Gerät schaltet sich ab.
Flexibles und geräumiges Design
Der Caso AirFry DuoChef überrascht als wandelbarer Allrounder. Die zwei Kammern können einzeln genutzt oder durch Herausziehen der Trennwand zu einem großen Garraum verbunden werden. Mit dem mitgelieferten Backblech und der Ofentür lässt sich die Heißluftfritteuse schnell in einen Backofen verwandeln. Die Gitter sitzen stabil in den Körben und fallen nicht heraus. Ofentür und Kammern schließen zuverlässig.
Die Reinigung gestaltet sich unkompliziert: Backblech, Gitter und Körbe sind spülmaschinengeeignet oder können manuell gereinigt werden. Trennwand, Ofentür und Korpus sollten nur mit einem Tuch abgewischt werden.
Praxistest: Pommes, Nuggets und mehr
Die Pommes frites fielen im Test uneinheitlich aus: Einige waren weich, andere hatten eine sehr dunkle Kruste. Der Großteil war jedoch knusprig, was zur Note 1,95 führte. Die Chicken-Nuggets überzeugten mit saftigem Fleisch, die Kruste hätte jedoch knuspriger sein können und war ungleichmäßig gebräunt – Note 2,22. Die Mini-Pizzen waren komplett durchgebacken und knusprig, auch auf der Unterseite; der Käse war teilweise etwas zu dunkel, ebenfalls Note 2,22. Die Paprika-Streifen waren ungleichmäßig gegart: Manche bissfest, andere weich, die Spitzen dunkel mit leckeren Röstaromen – Note 2,58.
Lautstärke und Stromverbrauch
Mit 50,1 Dezibel arbeitet der AirFryer recht leise, vergleichbar mit einem Kühlschrank. Der Stromverbrauch ist mit einer maximalen Leistungsaufnahme von 1.941 Watt etwas hoch. Bei einer Nutzung von 15 Minuten jeden zweiten Tag und einem Strompreis von 26 Cent pro Kilowattstunde ergeben sich jährliche Stromkosten von rund 22 Euro.
Fazit
Der Caso AirFry DuoChef punktet mit einem selbsterklärenden Display, unkomplizierter Handhabung und leisem Betrieb. Die Kammern bieten viel Platz und Flexibilität. Im Praxistest überzeugen Chicken-Nuggets, Pommes und Mini-Pizzen. Abzüge gibt es für die blinkenden Lichter und die wechselnde Anzeige, die die Bedienung erschweren, sowie den etwas hohen Stromverbrauch.



