Denza Z: Chinesische Kampfansage mit 1600 PS gegen Ferrari und Lamborghini
Denza Z: Chinesische Kampfansage mit 1600 PS

Der chinesische Autoriese BYD präsentiert mit dem Denza Z einen elektrischen Sportwagen, der es mit etablierten Größen wie Ferrari, Lamborghini und Porsche aufnehmen soll. Das Fahrzeug wird erstmals auf dem Goodwood Festival of Speed der Öffentlichkeit vorgestellt und markiert den Einstieg von BYD in das Segment der Hochleistungs-Sportwagen.

Technische Daten: 1600 PS und 350 km/h

Der Denza Z ist als Coupé und Roadster erhältlich und beschleunigt auf bis zu 350 km/h. Drei Elektromotoren verteilen die Antriebskraft je nach Bedarf auf die Räder. Die 1000-Volt-Architektur ermöglicht extrem kurze Ladezeiten: Die Blade-Batterie der zweiten Generation mit 76 kWh soll in nur neun Minuten von zehn auf 97 Prozent geladen werden können. Selbst bei extremen Minusgraden dauert der Ladevorgang laut Hersteller nur drei Minuten länger.

Das Fahrzeug verfügt über eine Steer-by-wire-Lenkung ohne mechanische Verbindung zwischen Lenkrad und Vorderrädern. Das Lenkrad lässt sich einklappen, um beim automatisierten Fahren mehr Platz zu schaffen. Carbon-Keramik-Bremsen und eine Hinterradlenkung runden das technische Paket ab.

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Positionierung als Imageträger

Der Denza Z ist kein Massenmodell, sondern ein Leuchtturmprojekt der Edel-Tochtermarke Denza, die ursprünglich 2010 als Gemeinschaftsprojekt mit Mercedes-Benz startete und heute vollständig zu BYD gehört. „Der Z ist ein Statement“, erklärt ein BYD-Sprecher. „Wir wollen zeigen, dass wir bei Design, Fahrdynamik und Technologie auf Augenhöhe mit den etablierten Herstellern sind.“

Das Design stammt von Wolfgang Egger, der zuvor für Alfa Romeo, Audi und Lamborghini arbeitete und unter anderem den Alfa 8C Competizione entwarf. Er soll den Marken BYD und Denza ein eigenes Gesicht geben.

Konkurrenz zu Porsche und Ferrari

Mit dem 2+2-Sitzer orientiert sich BYD eher am Porsche 911 oder Gran Turismo als an radikalen Zweisitzern. Auch ein Spider ist geplant. BYD setzt dabei auf Eigenentwicklungen bei Fahrwerk, Lenkung und Software, anstatt auf Zulieferer wie ZF oder Bosch zurückzugreifen. „Wir bündeln Schlüsseltechnologien im eigenen Konzern“, so der Sprecher.

Der Denza Z ist eine Kampfansage an die europäische Sportwagenelite und zeigt, dass BYD nicht nur Massenmodelle, sondern auch emotionale Fahrzeuge bauen kann.

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