MG4: Die chinesische Antwort auf den Elektro-Golf
Der MG4 gilt vielen als die chinesische Alternative zum VW Golf – und trifft damit einen Nerv. Während Volkswagen mit dem ID.3 stark auf Touchscreen und Digitalisierung setzt, bleibt der MG4 näher am klassischen Kompaktwagen. Er fährt elektrisch, fühlt sich aber vertraut an. Genau das schätzen viele Kunden.
Weniger Touch, mehr Gefühl
MG, einst eine urbritische Traditionsmarke, gehört längst zum chinesischen Konzern SAIC Motor. Die Ingenieure haben den Golf offenbar genau analysiert. Das Ergebnis: Der MG4 setzt weiterhin auf einfache Bedienung mit vielen Knöpfen statt Touch-Stress. Die Bedienung wirkt alltagstauglicher als bei manchen Konkurrenten. Das kommt an – der MG4 zählt zu den erfolgreichsten Elektro-Modellen aus China.
Facelift bringt mehr Technik
Zum Update erhält der MG4 ein neues Cockpit mit größeren Displays. Gleichzeitig bleibt die klassische Bedienung erhalten. Designer Jozef Kaban hat darauf geachtet, dass sich auch Umsteiger schnell zurechtfinden. Zudem wurde die Mittelkonsole verbessert, was den Alltag spürbar angenehmer macht.
Mehr Reichweite dank Feinschliff
Antrieb und Batterie ändern sich kaum, doch die Reichweite steigt leicht auf bis zu 545 Kilometer. Auch beim Laden legt der MG4 etwas zu und wird im Alltag effizienter. Das macht ihn noch attraktiver für Pendler und Vielfahrer.
Preis steigt – bleibt aber im Rahmen
Der Einstieg liegt jetzt bei 42.990 Euro, da das Basismodell entfällt. Der Unterschied zum Vorgänger ist bei genauerem Hinsehen jedoch kleiner als gedacht. Noch 2026 soll mit dem MG4 Urban eine Version für deutlich unter 30.000 Euro folgen. Damit bleibt der MG4 eine erschwingliche Option in der Elektrokompaktklasse.
Fazit
Der MG4 zeigt, warum viele Käufer genau so ein Elektroauto wollen. Er verbindet moderne Technik mit vertrauter Bedienung und macht den Umstieg auf Strom einfacher. Wer einen elektrischen Kompaktwagen sucht, der sich nicht wie ein fremdes Gerät anfühlt, sollte den MG4 unbedingt testen.



