NFL-Spiel in Berlin: Studie belegt 74,3 Millionen Euro Wirtschaftseffekt
NFL-Spiel in Berlin: 74,3 Mio. Euro Wirtschaftseffekt

Das erste von drei geplanten NFL-Spielen in Berlin hat der Stadt erhebliche wirtschaftliche Impulse verliehen. Laut einer Studie der „The Sports Consultancy“ generierte die Partie für Berlin und das Land einen gesamtwirtschaftlichen Effekt von 74,3 Millionen Euro, wie die NFL mitteilte. Die Fans gaben dabei durchschnittlich 373 Euro pro Tag aus.

Investitionen und Einnahmen

Der Berliner Senat investierte 12,5 Millionen Euro in das Dreifach-Spektakel, während die NFL 48 Millionen Euro beisteuerte. NFL-Deutschland-Chef Alexander Steinforth zeigte sich erfreut: „Die Premiere in Berlin war für uns ein weiterer Meilenstein in Deutschland und hat gezeigt, dass wir uns hier etabliert und erfolgreich weiterentwickelt haben.“ Während der gesamten Woche sei es gelungen, Football für Fans in Berlin und weltweit erlebbar zu machen.

Spiel und Zuschauerzahlen

Das Spiel zwischen den Atlanta Falcons und den Indianapolis Colts am 9. November im Olympiastadion verfolgten 72.203 Zuschauer live. Die Colts gewannen in der Overtime mit 31:25. Weltweit schalteten acht Millionen Menschen an den Bildschirmen ein.

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Begleitprogramm: American Football Festival

Bereits im Vorfeld lockte ein dreitägiges American Football Festival zehntausende Fans in die Hauptstadt. Sie wurden an den Sport und die Variante Flag Football herangeführt, die bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles debütieren wird.

Steinforth bedankte sich für die Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Land Berlin und freut sich auf die Fortsetzung im Jahr 2027. In diesem Jahr findet ein NFL-Game in München statt.

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