Das neue Containerschiff „Notre Dame“ der französischen Reederei CMA CGM hat am Montag erstmals den Hamburger Hafen angelaufen. Das mehr als 24.000 Standardcontainer (TEU) fassende Schiff legte am Nachmittag am Eurogate-Containerterminal an. Die Reederei gab bekannt, dass das Schiff unter französischer Flagge fährt und gegen 15 Uhr festmachte.
Technische Daten und Kapazität
Die „Notre Dame“ kann nach Reederei-Angaben bis zu 24.212 Standardcontainer transportieren. Damit liegt sie knapp hinter den weltgrößten Containerschiffen MSC Irina und MSC Michel Cappellini, die maximal 24.346 TEU fassen. Das Schiff wurde in China gebaut, in Le Havre getauft und kam über Rotterdam nach Hamburg. Es wird mit Flüssigerdgas (LNG) und Marinediesel betrieben und kann auch mit flüssigem Biomethan fahren.
Teil einer neuen Baureihe
Die „Notre Dame“ ist das erste von zehn bestellten Schiffen, die nach französischen Wahrzeichen benannt werden. Die weiteren Neubauten sollen bis 2028 ausgeliefert werden. Das Schiff soll künftig zwischen Asien und Europa verkehren und Hamburg regelmäßig anlaufen. Bereits am Dienstag wird es den Hafen wieder verlassen.
„Die Notre Dame ist ein Symbol für unsere Investitionen in moderne und umweltfreundlichere Schifffahrt“, erklärte ein Sprecher von CMA CGM. Die Reederei gehört zu den größten der Welt und engagiert sich auch am Eurogate-Terminal in Hamburg.



