Rote Karte kostet Castrop wohl die WM-Teilnahme
Rote Karte kostet Castrop wohl die WM-Teilnahme

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Jens Castrop (22) nach seiner Roten Karte im Spiel gegen Wolfsburg (0:0) wegen rohen Spiels für drei Meisterschaftsspiele gesperrt. Damit ist die Bundesliga-Saison für den Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach vorzeitig beendet.

Die Sperre hat weitreichende Folgen: Castrop, der für die südkoreanische Nationalmannschaft spielt, kann vor der Weltmeisterschaft im Sommer in den USA, Mexiko und Kanada keine Spielpraxis auf höchstem Niveau mehr sammeln. Zudem kann er keine Pluspunkte mehr bei Nationaltrainer Hong Myung-bo (57) sammeln.

Castrop hat seit seinem Debüt im September 2025 fünf Länderspiele absolviert, davon zweimal in der Startelf. Einen Stammplatz hat er noch nicht. Vor der letzten Länderspielreise im März hatte er im Derby gegen Köln (3:3) sein bestes Spiel für Gladbach gemacht und zwei Tore erzielt. Danach äußerte er sich zur Nationalmannschaft: „Ich bin da noch recht neu und nicht so weit, dass ich sage, ich bin da ein gesetzter Spieler. Ich will da auf meine Minuten kommen und mich da etablieren, genau wie ich es in Gladbach gemacht habe. Und dann dem Nationalteam auch bei der WM helfen.“

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Dieses Vorhaben platzte jedoch: Wegen einer Fußverletzung im Derby kam er gegen die Elfenbeinküste (0:4) nicht zum Einsatz und musste vor dem Spiel in Österreich (0:1) sogar vorzeitig abreisen. Nun muss Castrop um seinen WM-Traum zittern.

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