Die SV Elversberg steht kurz vor der Verpflichtung von Elias Egouli. Der 23-jährige Innenverteidiger kommt von Fortuna Düsseldorf und misst 2,04 Meter. Mit seiner Körpergröße soll er künftig die Defensive der Saarländer verstärken und für körperliche Präsenz sorgen. Der Wechsel gilt als nahezu perfekt, lediglich die offizielle Bekanntgabe steht noch aus.
Egouli als Abwehrchef eingeplant
Trainer Horst Steffen setzt große Hoffnungen in den Neuzugang. Egouli soll in der Innenverteidigung Stabilität verleihen und besonders bei Standardsituationen gefährlich werden. In der vergangenen Saison kam der gebürtige Grieche bei Fortuna Düsseldorf zu 18 Einsätzen in der 2. Bundesliga, dabei gelangen ihm zwei Tore. Sein Vertrag in Düsseldorf läuft noch bis 2027, doch Elversberg konnte sich offenbar auf eine Leihe oder einen festen Transfer einigen.
Überraschende offensive Optionen
Doch nicht nur in der Abwehr gibt es Neuigkeiten. Wie BILDplus exklusiv berichtet, gibt es im Trainerstab überraschende Ideen für die Offensive. Demnach wird erwogen, einen etablierten Spieler aus dem Mittelfeld oder der Abwehr in vorderster Front einzusetzen. Welcher Akteur genau gemeint ist, bleibt vorerst geheim. Insider vermuten jedoch, dass es sich um einen flexiblen Allrounder handelt, der bereits in der Vergangenheit auf verschiedenen Positionen überzeugte.
Diese taktische Variante könnte das Angriffsspiel von Elversberg variabler machen. Bisher war die Offensive stark von den Flügelspielern abhängig. Mit einem physisch starken Spieler im Sturmzentrum erhofft sich der Verein mehr Durchschlagskraft. Die Entscheidung soll in den kommenden Trainingseinheiten fallen.
Fokus auf den Aufstiegskampf
Die SV Elversberg hat nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga in der Vorsaison den Klassenerhalt geschafft und peilt nun eine sorgenfreie Saison an. Mit Egouli und den offensiven Überlegungen wollen die Verantwortlichen die Mannschaft breiter aufstellen. „Wir müssen flexibel sein, um in der Liga zu bestehen“, wird ein Vereinsvertreter zitiert. Die Fans dürfen gespannt sein, welche Überraschungen der Kader noch bereithält.



