Testsieger Wondersmile: Die beste Schallzahnbürste im Produkt-Check
Testsieger Wondersmile: beste Schallzahnbürste im Check

Elektrische Schallzahnbürsten versprechen eine besonders schonende und effektive Reinigung. Der ntv Produkt-Check hat sieben Mittelklasse-Modelle getestet: Wondersmile, Oclean, Aquasonic, Happybrush, Wondersmile, Oral-B Pulsonic und Philips Sonicare. Das Fazit: Die Wondersmile Schallzahnbürste Pro kann im Test am meisten überzeugen und sichert sich die Spitzenposition. Fast gleichauf liegt die Philips Sonicare 5500, die sich besonders für Menschen mit extrem empfindlichem Zahnfleisch eignet.

Testverfahren: So wurden die Schallzahnbürsten geprüft

Der Praxistest umfasste das Putzen von je 30 Sekunden pro Quadranten. Bewertet wurden Glättegefühl der Zähne, Reizung des Zahnfleischs, Handhabung und Vibration. Die Borstenbeschaffenheit wurde mit einem digitalen Mikroskop untersucht, um die Abrundung der Enden zu prüfen. Zudem wurden Gewicht, Lautstärke, Kosten und Nachhaltigkeit erfasst.

Testsieger: Wondersmile Schallzahnbürste Pro

Die Wondersmile überzeugt mit sanfter und gründlicher Reinigung. Der kompakte Bürstenkopf hat dichtstehende, gleich lange Borsten, die den Druck gleichmäßig verteilen. Unter dem Mikroskop zeigen sich hervorragend abgerundete Enden ohne Absplitterungen. Das Handstück liegt auch nass sicher in der Hand. Die vier Putzprogramme (Clean, White, Polish, Gum Care) werden über ein eingeprägtes Plus-Symbol ausgewählt; die Intensität lässt sich durch langes Drücken verändern. Die Wondersmile ist eine der leisesten Zahnbürsten im Testfeld. Sie arbeitet mit 40.000 Vibrationen pro Minute, wiegt 139 Gramm und kostet rund 60 Euro. Ersatzköpfe sind für etwa 4,90 Euro erhältlich.

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Philips Sonicare 5500: Leise und mit Andruckkontrolle

Die Sonicare 5500 punktet mit einer zuverlässigen Andruckkontrolle, die bei zu festem Druck ein Warnsignal abgibt. Die Bedienung ist unkompliziert mit einer Taste und zwei Modi (Clean/White). Sie überträgt kaum Vibrationen auf Hand und Zähne und ist die leiseste Zahnbürste im Test. Die Mikroskop-Aufnahmen zeigen bei den blauen Borsten eine hervorragende halbkugelförmige Abrundung. Die grünen Borsten sind etwas weniger gut gerundet, was sich im Praxistest aber nicht negativ bemerkbar macht. Die Sonicare 5500 arbeitet mit 62.000 Bürstenkopfbewegungen pro Minute, wiegt 121 Gramm und kostet etwa 74 Euro. Ersatzköpfe gibt es für rund 4,50 Euro.

Happybrush Eco Vibe 3+: Nachhaltigkeit und ausgefeilte Borsten

Die Happybrush liegt leicht in der Hand und ist am Griff breiter, was einen sicheren Halt auch mit nassen Händen ermöglicht. Allerdings vibriert das Handstück unangenehm stark. Die Bedienung ist einfach: eine Taste für Ein/Aus und Programmauswahl (normal, sensitiv, polieren). Die Borstenstruktur ist mit zwei Zonen ausgeklügelt: dicht verteilte Hauptborsten und Indikatorborsten, die durch Verblassen den Wechsel anzeigen. Alle Borsten haben abgerundete Spitzen. Das Zahnfleisch fühlt sich nach dem Putzen nicht gereizt an. Die Happybrush ist in Sachen Nachhaltigkeit stark: Die Bürstenaufsätze bestehen zu fast 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen, Handstück und Ladestation aus 100 Prozent recyceltem Material. Sie arbeitet mit 40.000 Vibrationen pro Minute, wiegt 99 Gramm und kostet etwa 58 Euro. Ersatzköpfe sind für etwa 3,50 Euro erhältlich.

Oclean X Series Pro Elite: App-gesteuert mit vielen Funktionen

Die Oclean kommt mit vier Putzmodi, die über die App konfiguriert werden. Ein Touchscreen zeigt während des Putzens einen Countdown und den Putzerfolg an. Sie arbeitet leise und mit kaum spürbarer Vibration. Unter dem Mikroskop zeigen sich die blauen Borsten sauber abgerundet, die Bündel sind etwas lockerer als bei der Sonicare. Im Praxistest kann das Glättegefühl aber mithalten. Die Oclean arbeitet mit 84.000 Vibrationen pro Minute, wiegt 97 Gramm und kostet etwa 74 Euro. Ersatzköpfe sind für rund 4,50 Euro erhältlich.

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7Magic: Günstig, aber mit Abstrichen

Die 7Magic überrascht mit einer weichen, massageartigen Reinigung. Das Zahnfleisch fühlt sich durchblutet an, aber das Glättegefühl bleibt hinter den anderen Modellen zurück. Unter dem Mikroskop sind die Borsten gut gerundet, aber der Bürstenkopf wirkt nach einmaliger Anwendung zerzaust. Das Handstück aus rutschigem Kunststoff überträgt Vibrationen stark. Sie arbeitet mit 40.000 Vibrationen pro Minute, wiegt 132 Gramm und kostet etwa 30 Euro. Ersatzköpfe sind für nur 1,50 Euro erhältlich.

Aquasonic Black Series: Gute Borsten, durchschnittliche Reinigung

Die Aquasonic punktet mit einem angenehm soft-matten Material und sehr gut verarbeiteten Borsten unter dem Mikroskop. Die Bündel sind jedoch lockerer gesetzt, was die Reinigungsleistung mindert. Das Zahnfleisch wird nicht gereizt. Sie arbeitet mit 40.000 Vibrationen pro Minute, wiegt 105 Gramm und kostet etwa 36 Euro. Ersatzköpfe sind für rund 2 Euro erhältlich.

Oral-B Pulsonic Slim Luxe 4500: Leicht, aber hart

Die Oral-B Pulsonic ist mit 59 Gramm das leichteste Modell. Sie vibriert kaum, aber das Putzen fühlt sich unangenehm an: Die Borsten wirken hart und pieksig, das Zahnfleisch wird gereizt. Unter dem Mikroskop zeigen sich einige gut gerundete Borsten, aber auch spitze Enden. Sie arbeitet mit 31.000 Bürstenkopfbewegungen pro Minute und kostet etwa 163 Euro. Ersatzköpfe sind für rund 3,50 Euro erhältlich.

Tipps zur richtigen Anwendung von Schallzahnbürsten

Die Schallzahnbürste sollte in einem 45-Grad-Winkel angesetzt werden, sodass die Hälfte der Borsten auf dem Zahn und die andere Hälfte auf dem Zahnfleischrand liegt. Statt zu schrubben, gleitet man langsam mit wenig Druck entlang der Zahnreihe und hält kurz an. Beginnen sollte man mit den Innenflächen, dann die Außenflächen und zuletzt die Kauflächen reinigen.