Transferpoker um Nathaniel Brown: Ein Mega-Deal könnte die Kassen des 1. FC Nürnberg füllen. Wie bereits vor Monaten erwartet, hat sich um das Nürnberger Eigengewächs und WM-Fahrer Nathaniel „Nene“ Brown (22) ein Wettbieten europäischer Top-Klubs entwickelt. Neben dem FC Bayern München, mit dem der gebürtige Amberger bereits eine mündliche Einigung erzielt haben soll, sind auch der FC Arsenal London und Real Madrid an dem Linksverteidiger interessiert.
Eintracht-Boss Krösche fordert 60 bis 65 Millionen Euro
Auch aus diesem Grund hat Eintracht-Boss Markus Krösche (45) eine Ablöseforderung von 60 bis 65 Millionen Euro für den Jungnationalspieler ausgerufen. Dies bereitet besonders seinem Ex-Verein, dem 1. FC Nürnberg, große Freude. Denn sollte Brown entweder zum Rekordmeister oder doch ins Ausland wechseln, klingeln auch in Franken weiter die Kassen.
Nürnberg hat bereits 5,5 Millionen Euro verdient
Nach Informationen von BILD hat Nürnberg bereits durch den Verkauf des Oberpfälzers über 5,5 Millionen Euro an fester Ablöse (3,5 Millionen Euro) und späteren Boni (unter anderem Einsatzprämien, Champions-League-Qualifikation und Nationalmannschafts-Nominierungen) eingenommen. Doch damit nicht genug: Nürnbergs Ex-Sportdirektor Olaf Rebbe (48, heute Sportgeschäftsführer bei Holstein Kiel) soll im Dezember 2023 eine Weiterverkaufsbeteiligung von 12,5 Prozent in den Transfervertrag eingebaut haben.
FCN-Boss: Wir haben noch Eisen im Feuer
Das bedeutet: Sollte Frankfurt tatsächlich eine Ablöse von rund 60 Millionen Euro erzielen, dürfen die Franken (abzüglich bereits geleisteter Transferzahlungen) mit einem weiteren Nachschlag von über vier Millionen Euro rechnen. Kein Wunder also, dass FCN-Boss Joti Chatzialexiou (50) mit Blick auf mögliche Transfer-Boni jüngst erklärte: „Wir haben da Gott sei Dank noch ein paar Eisen im Feuer!“
Can Uzun ebenfalls im Fokus
Zu diesen Eisen zählt auch Browns langjähriger Kumpel und Teamkollege Can Uzun (20). Laut türkischen Medien hat Galatasaray Istanbul für den Ex-Nürnberger eine Ablöse von rund 40 Millionen Euro geboten. Doch auch bei Uzun soll Krösche auf mindestens 60 Millionen Euro Ablöse pochen. In diesem Fall wäre Nürnberg am Nettotransfergewinn mit zehn Prozent beteiligt.



