Berlin – Gestank und körperliche Anstrengung haben Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem nicht von der Arbeit mit Tieren abgehalten. „Ich habe wochenlang nach Fisch gestunken, aber das hat mir gar nichts ausgemacht“, berichtete Knieriem dem „Tagesspiegel“-Newsletter „Checkpoint“ von einem Schülerjob in den Osterferien.
Vom Fischschneiden zur wissenschaftlichen Putzkraft
Als 14-Jähriger jobbte Knieriem im Zoo Duisburg. Zu seinen Aufgaben gehörten das Schneiden von Heringen, Sprotten und Makrelen sowie das Schleppen von Salzsäcken zur Herstellung von Salzwasser für die Delfine. „Ich habe mich dann schnell zur wissenschaftlichen Putzkraft hochgearbeitet“, sagte Knieriem. In der Tierklinik durfte er später Spritzen reinigen sowie Medikamente und Tiere zählen.
Prägende Erfahrung für die Karriere
„So habe ich die Arbeit im Zoo von der Pike auf gelernt“, schilderte Knieriem. Heute ist er Direktor des Zoologischen Gartens Berlin und des Tierparks Berlin. „Das Reinigen von Fenstern und Aufräumen liegt mir heute noch immer, vom Fischschneiden habe ich inzwischen Abstand genommen“, verriet er. Der Bericht zeigt, wie ein einfacher Ferienjob den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere im Tierbereich legte.



