Eine neue Kooperation zwischen Brandenburg, Sachsen und dem europäischen Forschungsprogramm Clean Aviation Joint Undertaking soll die Entwicklung emissionsarmer Flugzeugtechnologien vorantreiben. Dies gaben die Partner zum Auftakt der Luftfahrtmesse ILA bekannt, wie das Brandenburger Wirtschaftsministerium mitteilte. Ziel ist es, durch die Bündelung regionaler und europäischer Expertise die Transformation hin zu einer klimaneutralen Luftfahrt zu beschleunigen.
Absichtserklärung unterzeichnet
Die Länder Brandenburg und Sachsen sowie das EU-Luftfahrtforschungsprogramm Clean Aviation Joint Undertaking haben eine gemeinsame Absichtserklärung zur strategischen Zusammenarbeit unterzeichnet. In einer gemeinsamen Mitteilung hieß es, dass künftig gemeinsam an neuen Technologien für eine effizientere und sauberere Luftfahrt gearbeitet werden soll. Dabei sollen regionale und europäische Kompetenzen gebündelt werden, um die Entwicklung von hybrid-elektrischen Antrieben und Wasserstofftechnologien voranzubringen.
Rolle der Hochschulen
Mehrere Zentren in der Lausitz forschen bereits gemeinsam mit der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg und der TU Dresden an diesen Zukunftstechnologien. Universitäts-Präsidentin Gesine Grande betonte, dass die Zusammenarbeit neue Möglichkeiten für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte eröffne und zugleich die Sichtbarkeit der Lausitz als international anerkannten Standort für nachhaltige Luftfahrttechnologien stärke. Die BTU und die TU Dresden arbeiten unter anderem an hybrid-elektrischen Flugzeugantrieben und Wasserstofftechnologien.
Ziele der Clean Aviation Initiative
Das europäische Programm Clean Aviation Joint Undertaking hat zum Ziel, die Transformation der Luftfahrt hin zu einer klimaneutralen Zukunft zu beschleunigen. Die CO2-Emissionen von Flugzeugen sollen deutlich reduziert werden. Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA wurde am Rande des Hauptstadtflughafens BER eröffnet und bietet eine Plattform für solche wegweisenden Kooperationen.
Die Kooperation zwischen Brandenburg, Sachsen und Clean Aviation ist ein wichtiger Schritt, um die Lausitz als führenden Standort für nachhaltige Luftfahrttechnologien zu etablieren und die europäische Luftfahrtindustrie auf ihrem Weg zur Klimaneutralität zu unterstützen.



